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Fast 3000 Mannschaften warten auf den Neubeginn


Die Fußballsaison 2020/21 könnte auch im Fußballverband Rheinland eine der spannendsten in der 70jährigen Verbandsgeschichte werden. „Wir wissen nicht wirklich, wie die Konsequenzen aus der Pandemie sein werden und wir hoffen natürlich vor allem darauf, dass es keine neuen gravierenden Ausbrüche gibt, damit der Spielbetrieb einigermaßen normal stattfinden kann“, sagt Walter Desch, Präsident des Verbandes. Die Abwicklung der abgebrochenen letzten Saison stellt ihn zufrieden, wenn es auch immer wieder knifflige Einzelfälle gab, bei denen es nie Lösungen geben kann, die allen gefallen. Der Verband aber, seine Mitarbeiter im Haupt-und Ehrenamt, habe in dieser schwierigen Zeit funktioniert, Präsident Walter Desch.

An der neuen Spielrunde  werden fast 3000 Mannschaften teilnehmen. Geschäftsführer Armin Bertsch nennt 832 Mannschaften im Männerbereich und 91 bei den Frauen. Bei der Jugend stehen  89 Mannschaften bei den Mädchen 1855 bei der männlichen Jugend gegenüber. Sowohl bei den Frauen wie  auch bei den Mädchen habe der Verband Nachholbedarf konstatieren Präsident Desch und Geschäftsführer Bertsch. Hier will der Verband ansetzen. Immerhin ist mit der SG 99 Andernach eine Mannschaft in der zweiten Frauen-Bundesliga.

Wenn im September die Amateurspiele im Rheinland wieder beginnen, dann werden auch 1213 Schiedsrichter im Einsatz sein, darunter 30 weibliche. 

Der Fußballverband Rheinland ist gut gerüstet für eine Spielzeit 2020/21, von der sich alle Beteiligten eine weitgehende Normalität erhoffen.