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Jetzt geht der Blick in Richtung Tokio 2021

Foto: Seydel


Sie gehört seit Jahren zu den Besten der Welt. Ricarda Funk, 28, die Kanuslalomfahrerin, in Bad Neuenahr-Ahrweiler geboren, in Remagen und Bad Breisig aufgewachsen, und für den KSV Bad Kreuznach startend. Ihre Bilanz ist überragend:  Europameisterin 2014, Zweite der Europameisterschaft und Weltmeisterschaft 2015, 2016 verpasst sie die Olympischen Spiele, gewinnt aber den Weltcup, 2017 Weltmeisterin mit der Mannschaft und Dritte im Einer, 2018 Europameisterin, Zweite der Weltmeisterschaft mit der Mannschaft und Dritte im Einer. Und 2019 Zweite der Europameisterschaft und Fünfte der Weltmeisterschaft.

Den Großteil ihres Trainings absolviert sie im Bundesstützpunkt Augsburg, dem legendären Wildwasserkanal der Olympischen Spiele 1972 in München.

Dass die Spiele von Tokio 2020 verschoben werden mussten, passt ihr so wenig wie allen anderen Athleten, die sich lange darauf vorbereitet haben. „Aber die Gesundheit  der Menschen geht vor“ konstatiert Ricarda Funk. Sie wird auch noch im nächsten Jahr bei den Spielen in Tokio eine der großen Favoritinnen sein.