Im ersten Rennen musste Dreiser nach der sogenannten „Spiegelei-Flagge“ ungeplant an die Box kommen, da die Fahrzeugtür nicht vollständig geschlossen war. Durch den zusätzlichen Stopp verlor er rund 20 Sekunden auf den dritten Platz der Klasse.
Im weiteren Rennverlauf arbeitete sich der Mayener innerhalb von zwölf Runden wieder an die Konkurrenz heran und schloss die Lücke mit konstanten Rundenzeiten.
Konkurrenzfähiges Tempo trotz älterem Fahrzeug
Bereits im Verlauf des gesamten Wochenendes konnte Dreiser das Tempo der Konkurrenz mitgehen. Gegenüber den neueren LMP3-Modellen zeigte sich vor allem auf den Geraden ein Leistungsnachteil, dennoch hielt der Nachwuchsfahrer Anschluss an das Feld. Teilweise fehlten nur wenige Hundertstelsekunden auf die schnelleren Fahrzeuge.
Mit den Ergebnissen in Hockenheim sicherte sich Dreiser Rang drei in der Meisterschaft der Pro-3-Klasse.
Blick auf das Heimrennen am Nürburgring
Nach dem Auftakt richtet sich der Fokus nun auf den Oldtimer Grand Prix am Nürburgring. Für Dreiser wird das Rennwochenende auf der traditionsreichen Strecke zugleich ein Heimrennen.
Der Fahrer aus Mayen erklärte nach dem Wochenende, dass sich das Team von Session zu Session gesteigert habe und die Zusammenarbeit mit Rennsport Rössler eine wichtige Rolle gespielt habe. Zudem blickt er mit Vorfreude auf den Nürburgring, dessen Streckencharakteristik dem älteren LMP3 entgegenkommen könnte.
