Die Rudergesellschaft Treis-Karden hat ihre einjährige Vakanz beendet: Bei der Jahreshauptversammlung wurde Jonas Wiesen einstimmig zum ersten Vorsitzenden gewählt. Der ambitionierte Leistungssportler, der perspektivisch die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles anstrebt, übernimmt damit nicht nur im Deutschlandachter Verantwortung, sondern auch in seinem Heimatverein.
Unterstützt wird Wiesen von einem erfahrenen Team: Alexander Diedrich als zweiter Vorsitzender sowie Michael Hippert als zweiter Vorsitzender Sport stehen ihm zur Seite. Neu im Vorstand sind zudem Simon Haible als Jugendleiter und Neele Riehl als Aktivensprecherin.
Erfolge im Leistungssport und starke Nachwuchsarbeit
Der Sportbericht 2025 unterstreicht die positive Entwicklung des Vereins: Internationale Platzierungen – darunter Rang vier bei Europameisterschaften sowie Plätze fünf bis sieben bei Weltmeisterschaften – belegen die Konkurrenzfähigkeit der Athleten. Hinzu kommen drei deutsche Meistertitel sowie mehrere Podestplätze auf nationaler Ebene und Medaillen bei Weltcup-Rennen.
Auch der Nachwuchs überzeugt: Mit 36 Regattasiegen zeigt sich die intensive Jugendarbeit als tragende Säule des Vereins. Parallel dazu bleibt der Breitensport ein wichtiger Bestandteil. Das Angebot reicht vom Einer bis zum Achter sowie Moselwanderfahrten mit der Barke.
Die infrastrukturelle Basis ist solide: 65 einsatzbereite Boote sowie moderne Trainingsmöglichkeiten im Bootshaus stehen zur Verfügung. Besonders hervorzuheben ist die enge Kooperation mit dem Kurfürst-Balduin-Gymnasium Münstermaifeld, wo Schulrudern von der fünften Klasse bis zur Oberstufe fest etabliert ist.
Ein symbolischer Blick in die Zukunft: Mit der Taufe des Coastal-Einers „Seekuh“, vorgenommen von Simon Haible, setzt der Verein auch auf neue olympische Disziplinen.
Mit neuem Vorstand und klaren Zielen blickt die Rudergesellschaft Treis-Karden optimistisch nach vorn – sportlich ambitioniert und fest in der Region verwurzelt.
