Foto: Seydel

Sascha Watzlawik: Wir wollen ins Finale

Der Fußball-Oberligist FV Engers möchte ins Finale um den Bitburger-Rheinlandpokal das am Samstag, 22. August, um 14.45 Uhr auf dem Koblenzer Oberwerth stattfinden wird. Dazu benötigt der FVE einen Sieg im Halbfinale am Samstag gegen den Ligarivalen Sportfreunde Eisbachtal. Der Anstoß erfolgt um 17 Uhr. Mit einer Sondererlaubnis der zuständigen Behörden von Stadt- und Kreis Neuwied findet die Partie vor 500 Zuschauern im Stadion am Wasserturm statt.

„Wir freuen uns wahnsinnig auf diese Partie. Nach über fünf Monaten Pause bedingt durch die Corona Krise ist aber eine genaue Standortbestimmung für uns nicht möglich. Ich glaube, im Moment weiß keine Mannschaft wo sie steht. So gibt es für mich auch keinen Favoriten “,  erwartet der Engerser Trainer Sascha Watzlawik ein ausgeglichenes Spiel. Personell kann der FVE-Coach fast auf den kompletten Kader zurückgreifen. Lediglich hinter den bisher langzeitverletzen Spielern Kristijan Grzobic und Christopher Freisberg steht noch ein dickes Fragezeichen. Doch durch die fünf Neuverpflichtungen in der Sommerpause mit Noel Schlesiger (TuS Mayen), Enrico Köppen (FC Blau-Weiß Karbach), Fabien Fries (FC Germania Metternich), Albert Kudrenko (SG Malberg) und Lars Velten (TuS Koblenz U19) können genügend Alternativen auf der Engerser Bank Platz nehmen. Ob einer der Neuen den Sprung in die Anfangsformation schaffen wird, darüber wird Watzlawik nach dem Abschlusstraining entscheiden. „Es wird mit Sicherheit einige personelle Überraschungen geben. Wir müssen defensiv gut stehen, und nach vorne schnell zu unserem Spiel finden“, erwartet Watzlawik eine kämpferisch starke Gästeelf und fügt hinzu: „Meine Spieler sind heiß auf dieses Spiel. Wir haben in den vergangenen Wochen gut gearbeitet. Man hat nicht jede Saison die Chance, in ein Finale zu kommen. Das ist uns allen klar. Zudem freuen wir uns, endlich wieder vor einer  Zuschauerkulisse spielen zu dürfen. Das Finale zu erreichen wäre ein Traum. Den wollen wir uns erfüllen.“   

Für Fußballfans die noch keine Karte haben, lohnt sich eine Anfahrt nach Engers nicht. Die 300 Karten die dem Verein zustehen, sind in erster Linie an die Besitzer von Dauerkarten gegangen. Zudem bittet der Verein Kartenbesitzer frühzeitig zum Wasserturm zu kommen. Durch die bestehenden Corona Regeln wird es beim Einlass zu Wartezeiten kommen.

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