Sport

 

Sportvereine bleiben das Maß aller Dinge


Trotz Insolvenz und ungewohnten Spielbetriebs in der dritten Liga, der 1.FC Kaiserslautern bleibt der mitgliederstärkste Sportverein in Rheinland-Pfalz. Mit 17 037 Mitgliedern liegt der FCK klar vor Mainz 05 mit 12 289 Mitgliedern. An vierter Stelle taucht der erste Verein aus dem Norden des Landes auf: der Deutsche Alpenverein, Sektion Koblenz, mit 6005 Mitgliedern. Ansonsten befindet sich unter den 25 größten Sportvereinen des Landes keiner mehr aus unserer Region. Dabei ist der Sportbund Rheinland der größte der drei Sportbünde im Lande.

28,77 % der 1 398 262 Mitglieder des Landessportbundes sind Fußballer, 22,11 % Turner, 5,54 % Tennisspieler und 3,96 % Leichtathleten. Die Turner haben gegenüber dem Vorjahr um 2 % zugenommen, die Fußballer 3,3 % verloren. Und wieder sind auch mehr Frauen als Männer in die Vereine gekommen.

Sportvereine sind überragende Jugendzentren. Imponierend  ist die Mitgliedschaft im Sportverein in den  Altersklassen 7 bis 14 und 15 bis 18 Jahre. Und auch Kinder bis 6 Jahre finden immer stärker den Weg in den Verein. Natürlich bleibt der Sportverein auch ein idealer Platz für Menschen  aller anderen Altersklassen und vor allem Senioren.

„Der Vereinssport  bleibt attraktiv und er ist weiter gefragt“, sagt Jochen Borchert , kommissarischer LSB-Präsident aus  Vallendar. Und merkt weiter an, dass es keinen anderen Lebensbereich gibt, in dem sich mehr Rheinland-Pfälzer daheim fühlen. Mehr als jeder Dritte. Der organisierte Sport bleibt weiter ein faszinierendes Ding und die Vereine sind mit Blick auf Ehrenamt und Eigenleistung das Maß aller Dinge.