Das erste Baujahr des Neubaus der Pfaffendorfer Brücke in Koblenz wurde erfolgreich abgeschlossen, mit Fortschritten in Planung, Abbruch- und Neubauarbeiten sowie Sicherheitsmaßnahmen. Zukünftige Highlights umfassen das Einheben der Stahlsegmente des Überbaus und den geplanten Brückenverschub im Jahr 2028.

Koblenz |

Das erste Jahr im Neubau der Pfaffendorfer Brücke in Koblenz markiert einen wichtigen Meilenstein im Fortschritt des Projekts. Seit dem Spatenstich am 13. Januar 2023 sind zahlreiche Arbeiten im Hintergrund abgelaufen, darunter Kampfmitteluntersuchungen am Festland und auf dem Wasser. Erfreulicherweise wurde das gesamte Baufeld im Dezember 2023 kampfmittelfrei erklärt, was die Sicherheit der zukünftigen Arbeiten gewährleistet.

Umfangreiche Planungen und Verkehrsänderungen

Die Planungsarbeiten für den Neubau wurden intensiviert und von technischen Prüfingenieuren der Stadt Koblenz überwacht. Innovative Ideen, wie die provisorische Rad- und Fußwegrampe, wurden bereits umgesetzt, um Verkehrsumleitungen zu erleichtern. Die Abbruch- und Neubauarbeiten der Südrampe schreiten voran, mit der Betonierung der Stützwand als neuestem Fortschritt.

Aktuelle und kommende Baumaßnahmen

An der Ostrampe werden Abbruch- und Errichtungsarbeiten durchgeführt, einschließlich der Sicherung des Rundturmes und Kanalbauarbeiten. Auf der Westseite wurden bereits Widerlager und Pfeiler betoniert. Die Errichtung eines ersten Brückenpfeilers im Wasser steht bevor, mit besonderem Augenmerk auf Sicherheitsmaßnahmen gegen Schiffsunfälle.

Sicherheitsvorkehrungen und Haushaltsplanung

Ein fester Zaun wird zum Jahresende zur Absicherung des Baufeldes errichtet, um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten. Für das Jahr 2024 sind rund 38 Millionen Euro im Haushalt für den Brückenneubau vorgesehen. Das kommende Highlight wird das Einheben der ersten Stahlsegmente des Überbaus sein, was die Grundlage für die Fahrbahnplatte im Jahr 2025 legt.

Zukunftspläne und Kontakt

Das Projekt rechnet mit dem Verschub der Brücke im Jahr 2028. Für weitere Informationen und visuelle Darstellungen steht die Website www.koblenz-baut.de/pb zur Verfügung. Bei Rückfragen können sich Interessierte an das Tiefbauamt und die Pressestelle wenden.