Was ist los Mieze. Platzt die Blase?
Red‘ keinen Unsinn alter Mann. Wir müssen zum Plattendealer. Das neue Bruce Dickinson-Album ist raus.
Da er nicht zu bremsen war, haben wir am gleichen Tag das Album The Mandrake Project beschafft. Das erste Soloalbum von Dickinson seit 2007. Schon nach dem ersten Hören musste ich vor dem Schnauzbart niederknien. Ein Wahnsinnsalbum.
Lass den Quatsch. Kauf mir lieber frische Kalbsleber.
Zurück zum Album:
Das Mandrake Project ist eine düstere Geschichte über Macht, Missbrauch und den Kampf um die eigene Identität. Die von Bruce Dickinson ausgedachte, von Tony Lee geschriebene und von Staz Johnson für Z2 Comics illustrierte Serie umfasst zwölf Episoden, die 2024 erscheinen werden.
Nach dem vielversprechenden Start mit Afterglow of Ragnarok und Rain on the Graves -mit tollem Chorus-, kommt man zu den ersten Höhepunkten des Albums Many Doors to Hell und Fingers in the Wounds. Allerbeste Ware. If Eternity should fail kennen wir bereits vom Iron Maiden Album The Books of Soul.
Über das geile Face in the Mirror gelangen wir geradewegs in das oberste Regal, da wo die Meilensteine der Rockmusik für die Ewigkeit gelagert sind. Von Bruce finden wir dort bereits Tears of the Dragon und Acoustic Song. Jetzt kommen die beiden letzten Songs von dem Album dazu: Shadows oft the Gods und Sonata.
Zum Weinen schön, bei Sonata zuzuhören:
Save me now, save me now
Save me from this pain
Save me now, bring me back
Save me now and help me live again
Wenn man die Geschichte von Bruce Dickinson mit seiner schweren Krebserkrankung 2014 kennt, möchte man ihm glatt in den Arm nehmen und dem genialen Outro zuhören.
Dickinsons Geschichte ist vielfältig. Da ist seine Beschäftigung als Pilot der allseits bekannten Ed Force One, benannt nach dem Bühnenmaskottschen von Maiden. Seit 2019 ist er Ehrenbürger von Sarajewo. 1994 ist dort während der Belagerung aufgetreten und unterstützte die Stadt, die Belagerung durchzustehen. Sein Dokumentationsfilm Scream for me Sarajewo ist ebenso sehens- wie hörenswert.
Willy meint, wir müssen jetzt sofort unseren Freund Oliver L. anrufen und ihm das neue Album ans Herz legen.
Unsinn, der hat die Scheibe längst.
