IOTUNN sind eine Progressive Metal Band aus Dänemark. Im Jahr 2015 gegründet, setzten sie in 2021, mitten in der Coronazeit, eine unübersehbare Duftmarke mit dem Debut Album „Access all Worlds“, mit dem intensiven „I'm sensing waves below“ und dem liebvollen „The Weaver System“. Da wo die Kameraden von Insomnium, die bereits auf einem sehr hohen Level daherkommen, aufhören, beginnt IOTUNN, zu Deutsch Gigant aus dem Alt-Nordischen.
Freunde der Sonne vergesst alles was ihr dieses Jahr von Kater und Kolumnist zum Thema Album des Jahres gelesen habt. Alles in den Schredder. Nicht Nightwish, nicht In Extremo, nicht irgendwas. Der Titel „Album des Jahres“ geht schon jetzt an das am 25.10 erschienene Album an Kinship von IOTUNN.
IO… was fragt Willy, mein Kater, lässig und tut so. als würde ich undeutlich reden. Schon nach den ersten Tönen fällt dem Vogel die Kinnlade nach unten und er murmelt nur noch „Amazing, amazing …“.
In einem der ersten Kommentare bei YouTube war der Satz zu vernehmen:“ Die Kerle sind nur einen winzigen Millimeter davon entfernt, eine der größten Metalbands des Universums zu werden“. Was sich wie ein Werbegag der Plattenfirma anhört, ist weder übertrieben, noch gekaufte Hype, sondern schlichtweg die Wahrheit.
Dann wollen wir Herren erst einmal vorstellen, damit man sich die Namen einprägen kann. Da sind zunächst die Gitarristen Jens Nicolai Ladekaer Gräs und Jesper Ladekaer Gräs: Wie man sich denken kann: Brüder. Björn Wind Andersen an den Drums und Eskil Rask am Bass. Und jetzt Bühne frei für das einzige achte Weltwunder: Jón Aldará. Nicht einfach nur ein Sänger, sondern ein Wunderknabe voller Emotionen, der sich mit glasklarer Stimme in schwindelerregende Höhen aufschwingt und genauso gut düster growlt oder einfach nur schreit. Zum Niederkien schön.
Das Album „Kinship“, mit dem IOTUNN durch die Decke gehen wird, hat aus unserer Sicht den Nachteil, dass kaum Titel hervorgehoben werden können, weil sie alle auf einem extrem hohen Niveau daherkommen. Also lasse ich dem Kater die letzte Auswahl. Er kommt mit „I feel the night“ und hat recht. Von ganz leise bis ganz laut ist im Gesang alles drin und das auch noch hoch emotional. Andere überragende Überflieger sind „Mistland“ „The coming end“ „The anguished Ethereal“ und das anmutige „Iridescent Way“.
