Seit 100 Tagen führt Christian Baldauf Lotto Rheinland-Pfalz. Nun hat der Geschäftsführer in Koblenz seine Pläne vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen Vertrieb, Kommunikation und das Engagement für das Gemeinwohl.

Koblenz |

Christian Baldauf hat nach seinen ersten 100 Tagen als Geschäftsführer von Lotto Rheinland-Pfalz eine erste Bilanz gezogen. Nach einer Phase des Beobachtens und Zuhörens sieht er das Unternehmen gut aufgestellt. Für die kommenden Jahre hat er drei zentrale Schwerpunkte formuliert.

Annahmestellen und Online-Angebot gemeinsam stärken

Die Lotto-Annahmestellen sollen auch künftig als persönliche Anlaufpunkte vor Ort erhalten bleiben. Gleichzeitig will das Unternehmen seine digitalen Angebote weiterentwickeln. Beide Vertriebswege sollen nach Baldaufs Vorstellungen noch enger miteinander verknüpft werden. Annahmestellen und Internet seien keine Konkurrenz, sondern ergänzten sich zu einem umfassenden Angebot.

Zudem möchte Lotto Rheinland-Pfalz die direkte Kommunikation mit den Kunden ausbauen. Vor allem über soziale Medien soll stärker erklärt werden, wie das Unternehmen arbeitet und welchen Beitrag es für die Gesellschaft leistet.

Millionen für Sport, Kultur und soziale Projekte

Besonders sichtbar machen will Baldauf künftig das Engagement für das Gemeinwohl. Nach Angaben des Unternehmens fließen jährlich rund 150 Millionen Euro aus Steuern und Abgaben in den Landeshaushalt. Weitere rund fünf Millionen Euro aus verschiedenen Lotterien kommen Projekten aus Sport, Kultur, Umwelt- und Denkmalschutz sowie der Wohlfahrt zugute.

Insgesamt entspreche dies rund 415.000 Euro pro Tag für gute Zwecke. Hinzu kommen Förderungen der Lotto-Stiftung für jährlich etwa 1.300 Projekte sowie Benefizveranstaltungen der Lotto-Elf und der Mainzer Hofsänger.

Baldauf kündigte an, diese Unterstützung künftig transparenter darzustellen und anhand konkreter Projekte stärker sichtbar zu machen.