Autofahrer müssen sich im Bereich der Anschlussstelle Höhr-Grenzhausen auf weitere Einschränkungen einstellen. Nach Angaben der Autobahn GmbH startet am Montag, 31. August 2026, der dritte Bauabschnitt für den Neubau der Brücke der L307 über die A48.
In Fahrtrichtung Koblenz wird der Verkehr auf einem kurzen Abschnitt von zwei auf einen Fahrstreifen verengt. Die Zufahrt von der Anschlussstelle Höhr-Grenzhausen wird anschließend zum zweiten Fahrstreifen.
In Richtung Köln und Frankfurt wird bereits ab Freitag, 28. August, die Abfahrt Höhr-Grenzhausen verkürzt. Dort stehen weiterhin zwei verengte Fahrstreifen zur Verfügung.
Grund für die geänderte Verkehrsführung sind Arbeiten im Mittelstreifen. Dort wird ein Gerüstturm aufgebaut, der im September für den Einhub von Stahlträgern und anschließend für die Betonage der Fahrbahnplatte benötigt wird. Dieser Bauabschnitt soll voraussichtlich Ende November abgeschlossen sein.
Brückenneubau kostet rund zehn Millionen Euro
Die alte Brücke der L307 stammt aus dem Jahr 1959 und weist erhebliche Mängel auf. Sie wird durch eine 47 Meter lange Stahlverbundbrücke ersetzt. Das gesamte Projekt läuft seit dem dritten Quartal 2025 und soll bis Mitte 2027 abgeschlossen werden. Die Kosten liegen bei rund zehn Millionen Euro.
Während der Bauzeit stehen auf der A48 grundsätzlich zwei verengte Fahrstreifen je Richtung zur Verfügung. Im Baustellenbereich gilt Tempo 80. Der Mitfahrerparkplatz an der Anschlussstelle bleibt gesperrt. Als Ersatz steht ein Parkplatz neben dem Sahm-Kreisel in Höhr-Grenzhausen zur Verfügung.
