Ein 64-jähriger Autofahrer ist am Samstagabend, 15. August, nach Angaben der Polizei mit einem Atemalkoholwert von knapp über vier Promille auf der B9 in Richtung Boppard unterwegs gewesen, bevor er nahe des Koblenzer Hauptbahnhofs gestoppt wurde; an seinem weißen Citroën stellten die Beamten zudem frische Unfallschäden fest, deren Entstehungsort bislang unbekannt ist.

Koblenz |

Ein Zeuge hatte der Polizei gegen 18 Uhr einen weißen Citroën mit Oldenburger Kennzeichen gemeldet, der auf der B9 in Schlangenlinien gefahren sei. Eine Streife habe das Fahrzeug daraufhin in der Nähe des Koblenzer Hauptbahnhofs angehalten und den Fahrer kontrolliert.

Nach Angaben der Polizeidirektion Koblenz habe ein vorläufiger Atemalkoholtest bei dem 64-Jährigen einen Wert von knapp über vier Promille ergeben. Dem Mann sei anschließend eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt worden. Zudem hätten die Beamten einen Antrag auf die vorläufige Entziehung seiner Fahrerlaubnis gestellt.

Polizei sucht möglichen Unfallort

Bei der Kontrolle des Citroëns seien frische Schäden an der Frontschürze festgestellt worden. Die Polizei geht davon aus, dass diese möglicherweise bei einer Kollision mit einer Schutzplanke oder einer Mauer entstanden sein könnten. Wo sich ein solcher Unfall ereignet haben soll, ist bislang unklar.

Zeugen, die Hinweise zum möglichen Unfallort geben können, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Koblenz 1 unter der Telefonnummer 0261 / 92156300 zu melden.