Im Landkreis Cochem-Zell häufen sich derzeit Anrufe von Personen, die sich als Polizeibeamte ausgeben. Die Polizei warnt vor der Betrugsmasche und rät dazu, keine persönlichen oder finanziellen Informationen am Telefon weiterzugeben.

Cochem-Zell |

Am Donnerstag, 13. August, gingen bei der Polizeiinspektion Cochem mehrere Meldungen über entsprechende Anrufe ein. In vielen Fällen stellte sich der Anrufer als „Polizeibeamter Becker“ von der Polizeiinspektion Cochem vor.

Als Vorwand wurden unter anderem schwere oder tödliche Verkehrsunfälle, angebliche Geldleistungen für Chemotherapien sowie vermeintliche Eigentumsdelikte genannt. Ziel der Anrufer war es, an persönliche oder finanzielle Informationen zu gelangen.

Anrufe im gesamten Landkreis Cochem-Zell

Nach Angaben der Polizei hat sich die Betrugsmasche inzwischen über Cochem hinaus auf den gesamten Landkreis Cochem-Zell ausgeweitet. Meldungen liegen unter anderem aus Treis-Karden, Müllenbach, Kaifenheim, Bremm und Greimersburg vor.

Die Anrufer richten sich gezielt an lebensältere Menschen und versuchen, diese durch die geschilderten Situationen zu verunsichern.

Polizei gibt Verhaltenstipps

Die Polizei empfiehlt, bei solchen Anrufen keine persönlichen Daten, Passwörter oder vertraulichen Finanzinformationen preiszugeben und das Gespräch zu beenden. Die Polizei weist darauf hin, dass sie telefonisch niemals nach Passwörtern oder vertraulichen finanziellen Informationen fragt.

Angehörige und Nachbarn werden gebeten, ältere Menschen in ihrem Umfeld über die aktuelle Betrugsmasche zu informieren. Bei Fragen können sich Betroffene an die Polizeiinspektion Cochem wenden.