Nach dem Wald- und Wiesenbrand im Kreis Mayen-Koblenz bleibt die Feuerwehr bei Langscheid im Einsatz. Mehr als 50 Hektar waren betroffen, 21 Einsatzkräfte wurden verletzt.

Langscheid/Eifel |

Update 2: Nach Großbrand bei Langscheid: Feuerwehr kämpft gegen Glutnester

Nach dem großflächigen Wald- und Wiesenbrand bei Langscheid konzentriert sich die Feuerwehr derzeit auf verbliebene Glutnester. Wie ein Sprecher des Landkreises Mayen-Koblenz mitteilte, wird weiterhin Wasser in das Einsatzgebiet gebracht. Der Boden werde feucht gehalten und glimmendes Material auseinandergezogen, um ein erneutes Aufflammen der Flammen zu verhindern.

Für die Löscharbeiten kann die Feuerwehr unter anderem Wasser aus dem Riedener Waldsee nutzen.

21 Einsatzkräfte verletzt

Am Freitag hatten mehr als 50 Hektar Wald- und Wiesenfläche gebrannt. Insgesamt wurden nach Angaben des Landkreises 21 Einsatzkräfte wegen Verletzungen behandelt. Diese reichten von kleineren Blessuren bis zu schweren Verbrennungen. Vier Menschen mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Hunderte Feuerwehrleute sowie zwei Hubschrauber waren stundenlang im Einsatz. Weil der Wind die Richtung des Feuers immer wieder veränderte, wurde zeitweise eine Evakuierung der Orte Langenfeld und Arft mit zusammen rund 900 Einwohnern vorbereitet.

Bewohner von Netterhöfe wieder zurück

Im abgelegeneren Ortsteil Netterhöfe mussten 20 bis 25 Häuser tatsächlich geräumt werden. Die Bewohner konnten inzwischen wieder in ihre Häuser zurückkehren.

Wann der Feuerwehreinsatz vollständig beendet werden kann, ist noch offen. Darüber werde die Einsatzleitung abhängig von der weiteren Entwicklung entscheiden.

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Update: Waldbrand bei Langscheid: Feuer weitgehend unter Kontrolle

Nach stundenlangem Großeinsatz gibt es bei dem Wald- und Wiesenbrand nahe Langscheid vorsichtige Entwarnung. Rund 50 Hektar Fläche sind betroffen, vier Menschen wurden verletzt. Gleichzeitig zeigt sich in der Region eine enorme Hilfsbereitschaft.

Der große Wald- und Wiesenbrand bei Langscheid im Landkreis Mayen-Koblenz ist nach Einschätzung der Feuerwehr inzwischen weitestgehend unter Kontrolle. Seit Freitagvormittag kämpften rund 300 Einsatzkräfte gegen die Flammen und zahlreiche Glutnester. Auch Hubschrauber unterstützten die Löscharbeiten aus der Luft.

Zwischenzeitlich mussten sich die Bewohner von Langenfeld und Arft auf eine mögliche Evakuierung vorbereiten. Die rund 900 Einwohner beider Orte wurden vorsorglich aufgefordert, das Nötigste für zwei bis drei Tage bereitzuhalten und auf Anweisungen der Einsatzkräfte zu achten. Eine Räumung wurde zunächst jedoch nicht angeordnet.

Vier Verletzte und rund 50 Hektar betroffen

Nach Angaben des Landkreises brannten schätzungsweise 50 Hektar Wald- und Wiesenfläche. Vier Menschen wurden verletzt, eine Person erlitt Brandverletzungen. Wegen der massiven Rauchentwicklung waren unter anderem Langenfeld, Hohenleimbach, Arft, Netterhöfe, Hausten und Morswiesen betroffen.

Der Ortsbürgermeister von Arft, Markus Thiel, zeigte sich angesichts des Ausmaßes erschüttert. Die Situation sei „einfach nur beängstigend“. Die Bevölkerung wurde weiterhin aufgefordert, das Einsatzgebiet zu meiden, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungsanlagen auszuschalten.

Große Solidarität in der Bevölkerung

Parallel zum Großeinsatz zeigte sich eine enorme Hilfsbereitschaft. Zahlreiche Menschen boten über soziale Netzwerke Getränke, landwirtschaftliche Fahrzeuge mit Wassertanks sowie Unterkünfte für Menschen und Tiere an.

Die Einsatzleitung bedankte sich ausdrücklich bei allen freiwilligen Helferinnen und Helfern. Weitere Spontanhelfer würden derzeit jedoch nicht benötigt. Die Bevölkerung solle nicht eigenständig in das Einsatzgebiet fahren, damit Zufahrts- und Rettungswege für Feuerwehr und Rettungsdienste frei bleiben.

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Seit Freitagnachmittag kämpfen zahlreiche Einsatzkräfte gegen einen Wald- und Wiesenbrand zwischen Langenfeld und Langscheid. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Koblenz und der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz kommt es dabei zu massiver Rauchentwicklung. Wie groß die betroffene Fläche ist, war zunächst noch unklar.

Feuerwehren und Hubschrauber im Einsatz

Die Einsatzleitung hat die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz übernommen. Feuerwehren aus dem Landkreis sowie aus den Kreisen Ahrweiler und Cochem-Zell sind vor Ort. Unterstützung leisten außerdem die Berufsfeuerwehr Koblenz und das Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz. Auch ein Polizeihubschrauber unterstützt den Einsatz aus der Luft.

Wegen des Rauchs wurden Warnmeldungen für Langenfeld, Hohenleimbach, Arft, Nettershöfe, Hausten und Morswiesen herausgegeben. Die Bevölkerung soll das betroffene Gebiet meiden, Fenster und Türen geschlossen halten sowie Lüftungs- und Klimaanlagen abschalten.

Langenfeld und Arft sollen Notgepäck bereithalten

Für Langenfeld und Arft wurde zusätzlich eine vorsorgliche Warnung vor einer möglichen Evakuierung veröffentlicht. Die Einwohner sollen ein Notgepäck mit dem Nötigsten für zwei bis drei Tage bereithalten.

Die Behörden bitten außerdem darum, Nachbarn zu informieren und besonders ältere oder immobile Menschen zu unterstützen. Hinweise über NINA, KATWARN und Lautsprecherdurchsagen der Einsatzkräfte sollten unbedingt beachtet werden.