Wie der Koblenzer SPD-Bundestagsabgeordnete Thorsten Rudolph mitteilte, sollen bis 2027 rund 2,7 Milliarden Euro bereitstehen, um bundesweit 140 weitere THW-Unterkünfte zu errichten. Damit seien nun alle 200 geplanten Liegenschaften des Programms finanziert – darunter auch der Neubau für das THW in Mayen.
Finanzierung für Mayener Neubau steht
Laut Rudolph sind im Bundeshaushalt 2026 rund 1,7 Millionen Euro für das Projekt in Mayen vorgesehen, 2027 sollen weitere 7,3 Millionen Euro folgen. Der SPD-Politiker betonte, dass gute Rahmenbedingungen für die ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräfte entscheidend seien, um Sicherheit und Gefahrenabwehr langfristig zu stärken.
Modernes Bauprogramm für bessere Bedingungen
Das THW hatte gemeinsam mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben bereits 2022 ein innovatives Neubauprogramm gestartet. Eine erste Tranche von 30 Liegenschaften war damals durch die Ampel-Koalition angeschoben worden. Die neuen Unterkünfte sollen in serieller und standardisierter Bauweise entstehen, um moderne Anforderungen an Barrierefreiheit, Energieeffizienz und Unterbringung zu erfüllen.
Rekordhaushalt für das THW
Der THW-Etat erreicht 2026 ein neues Rekordniveau von 642 Millionen Euro, rund 200 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Auch die Ortsverbände sollen mit 60,6 Millionen Euro so viele Mittel wie nie zuvor zur Selbstbewirtschaftung erhalten. Der Beschluss sende ein deutliches Signal an die Einsatzkräfte und die Bevölkerung, so Rudolph: Das THW solle bei Krisen, Notlagen und Naturkatastrophen jederzeit handlungsfähig bleiben.
