Bei einer Pressekonferenz informierten Vorstandsvorsitzender Karl Josef Esch, Bereichsleiter und stv. Vorstandsmitglied Jochen Siewert, Baubereichsleiter Johannes Göderz und Oberbürgermeister Dirk Meid über die Projekte.
Auf dem Gelände der ehemaligen Landwirtschaftsschule „Alte Hohl 21“, das nach dem Auszug der KommAktiv GmbH leer steht, möchte die KSK den Wohnpark am Eschenweg entwickeln. Nach ihren Plänen sollen auf rund 7.280 Quadratmetern acht Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 45 bis 60 Wohnungen entstehen.
Die Lage gelte als verkehrsgünstig, unter anderem durch die Nähe zum Westbahnhof und mehreren Landes- und Bundesstraßen. Laut Stadt und KSK biete das Vorhaben Potenzial zur Entlastung des angespannten Wohnungsmarktes in Mayen. Vorgesehen seien unterschiedliche Wohnformen, auch seniorengerechte und betreute Einheiten sowie geförderter Wohnraum. Zudem sollen Wohnungen für Soldaten, Dachdecker- und Verwaltungsfachschüler entstehen.
„Für die KSK ist das Thema ‚Immobilien‘ ein Kernthema, nicht nur, um Verbindung zu unseren diversen Finanzprodukten zu schaffen, sondern auch um den Menschen ein attraktives Wohnen zu ermöglichen“, betonte Esch, der darauf hinwies, dass sowohl Objekte zum Mieten, als auch zur Erlangung von Wohneigentum angeboten werden.
Die Gebäude sollen nach aktuellen Effizienzstandards geplant werden. Gründächer und Photovoltaik seien vorgesehen.
Derzeit laufen laut Göderz noch Prüfungen zu möglichen Schadstoffen im Boden sowie zur notwendigen Verlegung einer Trafostation. Erst danach könne in die Detailplanung eingestiegen werden. Oberbürgermeister Meid sieht in dem Projekt ein Beispiel für verantwortungsvolle Stadtentwicklung und vor allem eine deutliche Attraktivität der innerstädtischen Wohnsituation. Dies freut auch OB Meid: „Die Variabilität und die Vielzahl der geplanten Wohnmöglichkeiten freut uns als Stadt ungemein, deshalb wird die Verwaltung sehr umfangreich bei der Realisierung unterstützen.“
Insgesamt werden mindestens 20 Millionen € investiert, Fertigstellung des Projektes ist für 2028/2029 geplant.
Projekt II ist der Umbau des BeratungsCenters „Mayen Markt“, der bereits im Gange ist. Da die Filiale baulich nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspäche, werde sie nun vollständig entkernt und modernisiert, so Siewert. Die Tuffstein-Fassade bliebe erhalten, im Inneren solle die Gestaltung künftig regionale Materialien wie Basalt- und Holztöne aufgreifen. Geplant seien außerdem ein Plattformlift zur Barrierefreiheit, eine energieeffiziente Versorgung über Fernwärme und eine Photovoltaikanlage für die Stromproduktion. Auch die technische Ausstattung werde erneuert, damit Beratung sowohl vor Ort als auch per Video, Telefon, Mail oder Chat möglich sei.
Während der Umbauarbeiten bleibt der Betrieb geöffnet. Der Servicebereich wird vorübergehend im rückwärtigen Erdgeschoss eingerichtet, Beratungen finden im zweiten Obergeschoss statt. Die Kreissparkasse kündigt an, ihre Kunden regelmäßig über den Fortschritt der Arbeiten zu informieren.
