Die Marienschule, Sonnenlandschule und Geschwister-Scholl-Schule in Neuwied werden zu Familiengrundschulzentren weiterentwickelt. Eine gemeinsame Entwicklungswerkstatt soll die Zusammenarbeit zwischen Schulen, Familien und sozialen Einrichtungen stärken.

Neuwied |

Die drei Neuwieder Grundschulen Marienschule, Sonnenlandschule und Geschwister-Scholl-Schule befinden sich derzeit im Wandel zu Familiengrundschulzentren. Ziel ist es, Schulen auch außerhalb des Unterrichts zu zentralen Anlaufstellen für Familien zu machen. Bildungsangebote, Beratung und soziokulturelle Aktivitäten sollen Kindern und Eltern bessere Bildungs- und Teilhabechancen ermöglichen.

Fachkräfte entwickeln gemeinsame Konzepte

Rund 25 Fachkräfte aus Schulen, Jugendhilfe, Sozialbereich und Verwaltung kamen kürzlich im Neuwieder Jugendzentrum Big House zu einer Entwicklungswerkstatt zusammen. Gemeinsam erarbeiteten sie Ideen für eine engere Zusammenarbeit und vereinbarten konkrete nächste Schritte. Begleitet wurde der Workshop vom CHANCEN-Verbund, der das bundesweite Startchancen-Programm wissenschaftlich unterstützt.

Zwei der drei Schulen profitieren von Fördermitteln des Startchancen-Programms. Die Finanzierung der Sonnenlandschule wird durch die Stadt und lokale Kooperationspartner im Rahmen des Förderprogramms „Neuwieder Weg“ sichergestellt.

Individuelle Angebote für jede Schule

Der kommunale Gesamtkoordinator Stephan Amstad zeigte sich zufrieden mit den bisherigen Fortschritten. Die Arbeit an den Schulen sei nach den Sommerferien gestartet. Dabei sollen keine einheitlichen Lösungen entstehen, sondern Angebote, die auf die jeweiligen Bedürfnisse der Familien zugeschnitten sind. An jedem Standort koordiniert eine Fachkraft die Umsetzung.