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Heiligabend setzt Zeichen der Zuversicht

Archivfoto aus dem Jahr 2019 von Manfred Riege: Gemeinsam Heiligabend in der AWO feiern musste leider erneut ausfallen. Stattdessen wurden Weihnachtspräsente als Zeichen der Verbundenheit überreicht.


Ist es nicht traurig, dass Menschen, die unter uns leben, Weihnachten alleine und vergessen zu Hause verbringen müssen?

Dies fragten sich vor nahezu zwanzig Jahren das Seniorenbüro „Die Brücke“ und die Nassauer AWO. Seitdem boten sie Alleinstehenden die Gelegenheit, Heiligabend im festlichen Rahmen gemeinsam zu feiern. Das weihnachtliche Beisammensein setzte damit jährlich ein Zeichen des Zusammenhalts und der Zuversicht. Nun sind in Corona-Zeiten solche Zeichen mehr denn je nötig. Für die Leiterin des Seniorenbüros „Die Brücke“, Uschi Rustler und den beiden ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen Marlene Winkler und Angelika Roth sowie dem AWO-Team war daher schnell klar, dass alleinstehende Menschen auch zum diesjährigen Weihnachtsfest nicht in Vergessenheit geraten dürfen.

So hatten Uschi Rustler und für die AWO deren Vorsitzender Herbert Baum den Umständen entsprechend für Heiligabend dazu eingeladen, bei der AWO wenigstens ein Essen sowie ein Präsent als Symbol der Verbundenheit entgegenzunehmen. In Nassau, Niedertiefenbach, Dausenau und Bad Ems wurden die Essen und Geschenkpäckchen persönlich abgegeben, wobei neben schriftlichen Weihnachtsgrüßen, welche Landrat Frank Puchtler beigesteuert hatte, noch manche freundlichen Worte und Wünsche ausgetauscht wurden. Die Aktion für Alleinstehende stand unter der Botschaft „Werdet füreinander zu Hirten“. Sie fand wie all die Jahre mit Unterstützung der G. u. I. Leifheit Stiftung und der Bürgerstiftung Bad Ems statt.