Nach Angaben der Polizei verlor der Transporter gegen 6:15 Uhr den hinteren linken Reifen. Als mögliche Ursache wird eine Überladung von mehr als 50 Prozent genannt. Das Fahrzeug kam so zum Stehen, dass andere Verkehrsteilnehmer die Unfallstelle nicht passieren konnten. Die Fahrbahn war vollständig blockiert.
Bergung dauert mehrere Stunden
Wegen der abgelegenen Unfallstelle, des entstandenen Staus und der Baustellensituation gestaltete sich die Bergung schwierig. Eine Ableitung der Fahrzeuge, die bereits im einspurigen Bereich standen, war nicht möglich. Fahrzeuge am Stauende wurden daher entgegen der Fahrtrichtung bis zur Anschlussstelle Kaisersesch zurückgeführt.
Die Fahrtrichtung Trier blieb bis 10:45 Uhr gesperrt. Der Rückstau erreichte eine Länge von bis zu acht Kilometern. Verletzt wurde niemand. Neben der Autobahnpolizei Mendig waren die Autobahnmeisterei Kaisersesch und ein Bergungsunternehmen im Einsatz.
