Bei gemeinsamen Mahlzeiten, Gesprächen, Kulturveranstaltungen und Aktionen sollen Menschen unterschiedlicher Herkunft miteinander in Kontakt kommen. Vereine, Initiativen, Religionsgemeinschaften, Bildungseinrichtungen und weitere Organisationen haben dafür ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.
Bürgermeister Peter Jung betont, dass Integration vom persönlichen Austausch lebe. Begegnungen könnten helfen, Vorurteile abzubauen und gegenseitiges Verständnis zu fördern.
Von Cleanup Day bis Theater
Das Programm reicht von praktischen Aktionen bis zu Diskussion und Kultur. Am 17. September sammeln Teilnehmer gemeinsam mit Bewohnern der Flüchtlingsunterkunft in Neuwied-Block beim „Cleanup Day“ Müll ein. Am 23. September steht beim Mittagessen „Gemeinsam am Tisch“ im evangelischen Gemeindehaus an der Marktkirche das Kennenlernen im Mittelpunkt.
Professor Ahmed Toprak von der Fachhochschule Dortmund spricht am 24. September bei der Diakonie über Erziehung und Geschlechterrollen im Zusammenhang mit Migration. Am 25. September präsentiert der Türkisch-Deutsche Freundschaftsverein die Komödie „Sind Sie Ausländer? Nein! Ich bin Türke!“ des Theaters ulüm im Amalie-Raiffeisen-Saal.
Religionen setzen Schlusspunkt
Den Abschluss bildet am 3. Oktober der fünfte „Spaziergang der Religionen“. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Jan Einig beginnt er am „Engel der Kulturen“ in der Neuwieder Innenstadt. Die Veranstaltung erinnert zugleich an die im Stadtrechtsprivileg von 1662 verankerte Religionsfreiheit.
Anschließend öffnen die Neuwieder Moscheegemeinden zum bundesweiten „Tag der offenen Moschee“ ihre Türen. Das vollständige Programm mit Terminen, Veranstaltungsorten und Anmeldeinformationen gibt es unter www.neuwied.de/ikw.
