Der Geschichts- und Altertumsverein für Mayen und Umgebung und das Eifelmuseum planen für den Herbst 2026 drei Veranstaltungen zur regionalen Geschichte und Kultur. Den Auftakt bildet am Donnerstag, 17. September, von 18 bis 21 Uhr ein „Museum zum Feierabend“ in den Erlebniswelten Grubenfeld.

Mayen |

Im Mittelpunkt steht dort die Geschichte der Mayener Mahlsteinproduktion. Unter dem Titel „Aus dem Mayener Grubenfeld: Mahlsteine aus mehr als 2.000 Jahren“ stellt Dr. Stefan Wenzel Exponate und ihre Bedeutung für die Mayener Steinindustrie vor.

Zu sehen sind nach Angaben der Stadt unter anderem ein rund 2.400 Jahre alter Reibstein zum Mahlen von Getreide sowie eine etwa 100 Jahre alte Steinwalze, die zur Aufbereitung von Papierrohstoff diente. Kurzführungen mit Wenzel sind für 18.30 und 19.30 Uhr vorgesehen.

Eintritt frei – Anmeldung nur für Imbiss nötig

Treffpunkt ist die Theke des „blauen Montag“ in der Ausstellungshalle „SteinZeiten“. Dort sollen auch Getränke und ein kleiner Imbiss angeboten werden. Der Eintritt ist frei, für die Kurzführungen ist keine Anmeldung erforderlich.

Wer Fleischkäse essen möchte, soll sich allerdings bis zum 15. September bei den Erlebniswelten Grubenfeld unter der Telefonnummer 02651/491506 anmelden.

Weitere Vorträge im Eifelmuseum

Im Oktober und November folgen zwei weitere Veranstaltungen im Eifelmuseum. Sie beginnen jeweils um 20 Uhr im Foyer auf Ebene 0, der Eintritt ist ebenfalls frei.

Am 8. Oktober steht der Film „Nicht in Gottes Namen – Verfolgte Priester in der Zeit des Nationalsozialismus“ auf dem Programm. Peter Zilliken übernimmt die Einführung. Thematisiert werden Lebenswege von Geistlichen und weiteren religiösen Persönlichkeiten, die sich dem Nationalsozialismus widersetzten und verfolgt wurden.

Den Abschluss bildet am 12. November der Vortrag „Der Narr – Todesbote, Prophet und Parodist“ von Dr. Nicolas Junglas. Dabei soll die historische Entwicklung der Figur des Narren und ihre unterschiedlichen Rollen im Laufe der Geschichte beleuchtet werden.