Frühaufsteher können am Freitagmorgen, 28. August, über Koblenz und der Region eine partielle Mondfinsternis beobachten. Zur größten Verfinsterung steht der Mond zu 93 Prozent im Kernschatten der Erde. Allerdings könnte das Wetter den Blick auf das Himmelsschauspiel erschweren.

Koblenz |

Nach der Sonnenfinsternis vom 12. August wartet bereits das nächste astronomische Ereignis: Am frühen Freitagmorgen ist über der Region Koblenz eine partielle Mondfinsternis zu sehen. Nach Angaben der Vereinigung der Sternfreunde beginnt die Finsternis um 4.33 Uhr.

Ihren Höhepunkt erreicht sie gegen 6.13 Uhr. Dann befinden sich rund 93 Prozent des Mondes im Kernschatten der Erde. In Westdeutschland geschieht dies noch vor dem Monduntergang, sodass die Region Koblenz grundsätzlich gute Voraussetzungen für die Beobachtung bietet.

Freie Sicht nach Westen wichtig

Wer das Himmelsschauspiel verfolgen möchte, sollte möglichst früh einen Beobachtungsplatz mit freier Sicht nach Westen aufsuchen. Geeignet sind erhöhte Aussichtspunkte, freie Felder oder Bereiche entlang des Rheins. Auch im Hunsrück und in der Vulkaneifel bieten sich höher gelegene Standorte an.

Mit zunehmender Morgendämmerung wird der Mond allerdings schwieriger zu erkennen. Ein Fernglas oder Fernrohr kann helfen, die charakteristische kupferrote Färbung besser wahrzunehmen. Einen speziellen Augenschutz benötigt man bei einer Mondfinsternis nicht.

Wetter könnte Beobachtung verhindern

Ob die Mondfinsternis tatsächlich gut zu sehen sein wird, hängt vor allem vom Wetter ab. Der Deutsche Wetterdienst erwartet in der Nacht zum Freitag dichte Wolken und schauerartigen Regen. Auch am Morgen soll es überwiegend bewölkt bleiben. Zudem sind Gewitter, Starkregen und Hagel nicht ausgeschlossen.

Astronomie-Fans in Koblenz und der Region müssen deshalb auf ausreichend große Wolkenlücken hoffen, um einen Blick auf das Himmelsspektakel werfen zu können.