Die Stadt Neuwied verbessert schrittweise ihr Radwegenetz. Neue Fahrradstraßen, ausgebaute Radwege und weitere geplante Verbindungen sollen das Radfahren sicherer und attraktiver machen. Beim Fahrradklima-Test 2026 können Bürger ihre Erfahrungen einbringen.

Neuwied |

Die Stadt Neuwied arbeitet weiter an einer fahrradfreundlicheren Verkehrsinfrastruktur. In der Innenstadt wurde im Juni die Engerser Straße zwischen Wilhelmstraße und Pfarrstraße zur Fahrradstraße. Auch die erneuerte Schloßstraße mit ihrem Zweirichtungsradweg sowie die teilweise Öffnung der Fußgängerzone für Radfahrer verbessern die Verbindungen.

Neue Radverbindung entlang des Rheins

Ein weiteres Projekt steht kurz vor dem Abschluss. Am Deichufer entsteht südlich der Rheinbrücke ein asphaltierter Geh- und Radweg. Die Strecke führt künftig direkt am Rhein entlang. Das bisherige Natursteinpflaster wird durch eine glatte Asphaltdecke ersetzt.

Für 2026 sind zudem weitere Verbesserungen in Irlich, Block und Niederbieber vorgesehen. Dazu gehören eine bessere Verbindung im Bereich Brunnenstraße und Kurtrierer Straße, die Verlängerung des Radwegs am Mittelweg sowie die geplante Nutzung der ehemaligen Boesner Eisenbahntrasse. Eine mögliche Pendlerroute bei Engers wird ebenfalls geprüft.

Fahrradklima-Test läuft bis Ende November

Wie fahrradfreundlich Neuwied tatsächlich ist, können Bürger beim Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) bewerten. Gefragt wird unter anderem nach dem Zustand der Radwege und der Verkehrssicherheit.

Die Online-Befragung dauert etwa zehn Minuten und ist bis zum 30. November 2026 geöffnet. Teilnehmen können alle ab zehn Jahren. Erstmals gibt es eine gesonderte Befragung für junge Menschen zwischen zehn und 20 Jahren.

Teilnahme: www.fkt.adfc.de/befragung