In Oberbieber hat der Bau einer Übergangskita für rund 80 Kinder begonnen. Die Anlage in Modulbauweise soll im Frühjahr 2027 bezugsfertig sein und während des Neubaus der evangelischen Kita als Ausweichquartier dienen.

Neuwied |

Mit dem ersten Spatenstich ist der offizielle Startschuss für die Übergangskita an der Friedrich-Rech-Straße in Oberbieber gefallen. Dort entsteht eine moderne Anlage in Modulbauweise mit Platz für rund 80 Kinder. Im Frühjahr 2027 sollen die Mädchen und Jungen der evangelischen Kindertagesstätte einziehen.

Das bisherige Kita-Gebäude ist marode und soll nach dem Umzug abgerissen werden. Anschließend errichtet die Wohnbaugesellschaft GSG am bisherigen Standort einen Neubau. „Gleichzeitig werden die Kinder während der gesamten Bauphase hervorragend betreut“, betont Beigeordneter Ralf Seemann.

Module kommen ab Oktober

Die Vorbereitungen auf dem Gelände laufen bereits seit Ende August. Zunächst stehen Tiefbauarbeiten an, die vier bis sechs Wochen dauern sollen. Ab Oktober werden die einzelnen Module angeliefert und innerhalb von rund zwei Wochen aufgestellt. Danach folgt der Innenausbau bis zum Frühjahr 2027.

Neben den Gruppenräumen sind ein Turnraum, zusätzliche Förderräume sowie ein Mensabereich für die Mittagsverpflegung vorgesehen. Die Gesamtkosten für die auf drei Jahre ausgelegte Übergangslösung liegen bei rund 2,33 Millionen Euro.

Neue Zufahrt für Hol- und Bringverkehr

Auch die Verkehrsführung auf dem Grundstück wird angepasst. Ein Teil der bestehenden Mauer wird entfernt und eine neue Zufahrt geschaffen. Die bisherige Zufahrt soll künftig als Ausfahrt dienen. So soll der Hol- und Bringverkehr möglichst geordnet über das Gelände geführt werden.