Die Stadt Neuwied will ein angrenzendes Grundstück an der Wülfersberg-Grundschule in Gladbach erwerben. Die Fläche soll während der geplanten Sanierung als Ausweichstandort dienen und langfristig den Schulhof erweitern.

Neuwied |

Die Stadt Neuwied plant den Kauf des 416 Quadratmeter großen Grundstücks „An der Marienkirche 13“, das unmittelbar an die Wülfersberg-Grundschule grenzt.

Mit dem Eigentümer wurde bereits eine Einigung erzielt. Der Stadtrat muss dem Erwerb in seiner Sitzung im November noch zustimmen. Der Kaufpreis entspricht dem gutachterlich ermittelten Verkehrswert.

Unterricht soll während der Bauarbeiten in Gladbach bleiben

Während der voraussichtlich mindestens 16 Monate dauernden Sanierung könnten auf dem Grundstück Interims-Container aufgestellt werden. Damit wäre es möglich, die Schülerinnen und Schüler weiterhin in Gladbach zu unterrichten. Eine vorübergehende Verlagerung nach Heimbach-Weis könnte so vermieden werden.

Oberbürgermeister Jan Einig, Bürgermeister Peter Jung und Beigeordneter Ralf Seemann sehen in dem Grundstückskauf eine wichtige Voraussetzung für die Sanierung und langfristige Entwicklung des Schulstandorts.

Mehr Platz für Unterricht und Spielmöglichkeiten

Nach Abschluss der Bauarbeiten soll die Fläche zur Vergrößerung des Schulhofs genutzt werden. Geplant sind zusätzliche Spielmöglichkeiten und eine naturnähere Gestaltung.

Hintergrund der Investitionen sind steigende Schülerzahlen und der wachsende Raumbedarf durch die Ganztagsbetreuung. Deshalb sind neben einer Umstrukturierung der bestehenden Räume auch bauliche Erweiterungen der Wülfersberg-Grundschule vorgesehen.