Dabei bietet sie großes Potenzial, wenn es darum geht, Unternehmen nachhaltig und zukunftsfähig – und das heißt in diesem Fall immer langfristig – zu gestalten. Doch worum geht es? Verantwortungseigentum bedeutet, dass das Vermögen an ein Unternehmen und dessen Unternehmenszweck gebunden bleibt. Statt Gewinne unkontrolliert an die Anteilseigner auszuschütten oder das Unternehmen als Spekulationsgut gewinnbringend zu verkaufen, gilt die monetäre Wertschöpfung in erster Linie dem Sinn und Zweck des Unternehmens – im besten Fall also der Herstellung von guten Produkten oder dem Angebot von qualitativ hochwertigen Dienstleitungen. Ebenso liegt die Kontrolle des Unternehmens bei Personen, die dem Unternehmen langfristig verbunden sind.
In Kooperation mit GTREU, der Gesellschaft treuhändischer Unternehmen, veranstaltet die Hochschule für Gesellschaftsgestaltung eine Podiumsdiskussion zum Thema im Koblenzer Dreikönigehaus (Kornpfortstraße 15, Koblenz) am Donnerstag, dem 02.05. um 19 Uhr.
Unternehmerin Nancy Frehse, Geschäftsführerin der Bekleidungsfirma Oktopulli und selbst Alumna der HfGG – spricht mit Christoph Rickerl (Geschäftsführer des Textilherstellers Barthels-Feldhoff), Stephan Appelhans (Geschäftsführer bei Sorpetaler Fensterbau) und Juristin Carla Reuter (Stiftung Verantwortungseigentum) über die Chancen und Herausforderung einer treuhänderischen unternehmerischen Praxis. Kann das Verantwortungseigentum eine Lösung für die aktuelle unternehmerische Nachfolgeproblematik sein?
Im Anschluss wird die Diskussion für das Publikum geöffnet.
Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.
Alle Informationen finden Sie unter: https://hfgg.de/events/event/podiumsgespraech-verantwortungseigentum-chancen-risiken
