Geschichte am Straßenschild: Scannen, lesen, wissen
Im Oktober wurden in Arenberg und Immendorf an nahezu allen Straßenschildern Aufkleber mit QR-Codes angebracht. Mit einem schnellen Scan per Smartphone öffnet sich eine kompakte Erklärung zur historischen Bedeutung des jeweiligen Straßennamens. Neben Herkunft und Namensgebern sind auch frühere Bezeichnungen dokumentiert.
Namensänderungen nach der Eingemeindung nachvollziehen
Besonders interessant: Viele Straßennamen in Arenberg und Immendorf wurden 1970/1971 im Zuge der Eingemeindung angepasst, weil es die Bezeichnungen in Koblenz bereits gab. Über die QR-Codes lassen sich diese Änderungen transparent nachvollziehen – ein Mehrwert für alle, die an lokaler Stadtgeschichte interessiert sind.
Ehrenamt als Motor des Projekts
Die inhaltlichen Vorarbeiten leistete im Jahr 2024 eine ehrenamtliche Arbeitsgruppe: Klemens Barz (im Sommer 2024 verstorben), Elfriede Böhm, Gerhard Neumann und Anna Maria Plato. Sie trugen Erklärungen zu den Straßen in Arenberg und Immendorf zusammen und legten damit den Grundstein für die digitale Aufbereitung an den Schildern.
Teil eines städtischen Projekts zur Sichtbarmachung von Geschichte
Mit der Umsetzung werden nun auch Arenberg und Immendorf Teil eines städtischen Projekts, das lokale Geschichte sichtbar und unmittelbar erfahrbar macht. Ziel ist es, Wissen direkt vor Ort zugänglich zu machen und Identifikation mit dem Stadtteil zu stärken.
Rübenach macht mit
Gleichzeitig wurden in Rübenach an den Pfosten der Straßenschilder – oder an geeigneter anderer Stelle – ebenfalls QR-Code-Aufkleber angebracht. Auch hier informieren die verlinkten Seiten über Entstehung und Bedeutung der Straßennamen.
So funktioniert’s
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QR-Code am Straßenschild mit dem Smartphone scannen.
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Kurzinfos zur Straßenbenennung und historischen Hintergründen lesen.
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Bei Bedarf frühere Straßennamen und Änderungen einsehen.
Ein Gewinn für Alltag und Unterricht
Ob auf dem täglichen Weg, beim Spaziergang oder für Schulprojekte: Die QR-Codes bieten niedrigschwelligen Zugang zu Stadtteilgeschichte – direkt dort, wo sie entstanden ist.
