Auf den Spuren früherer Verbrechen
Was verbindet eine Druckerei mit einem Freudenhaus und wer wurde auf einer öffentlichen Toilette ermordet? Antworten gibt die Führung „Auf alten Spuren mit Schauplätzen des Verbrechens“. Der Rundgang beginnt um 14 Uhr am Eingang des Neuwieder Bahnhofs und dauert etwa eine Stunde und 45 Minuten.
An verschiedenen Schauplätzen erfahren die Teilnehmenden mehr über spektakuläre Ereignisse, die einst die Deichstadt bewegten. Die Geschichten reichen von Zugunglücken und Geldfälschung bis zu Mord und Totschlag.
Persönlichkeiten hinter historischen Grabmälern
Ebenfalls um 14 Uhr startet am Friedhofseingang in der Julius-Remy-Straße eine Führung durch das historische Friedhofsgärtnerhäuschen. Das kostenfreie Angebot findet anlässlich des Tags des offenen Denkmals statt und dauert rund anderthalb Stunden.
Der Alte Friedhof wurde 1783 als erster städtischer und konfessionsübergreifender Friedhof eröffnet. Zahlreiche wertvolle Grabmäler erinnern dort an bekannte Neuwieder Familien wie Siegert, Remy, Gaddum, Reinhardt, Bianchi, Buchholtz und Ingenohl. Porträts im Friedhofsgärtnerhäuschen und in der Aussegnungshalle geben den Menschen hinter den Namen ein Gesicht.
Die Krimiführung kostet für Erwachsene 6 Euro und für Kinder von 6 bis 14 Jahren 4 Euro. Beide Angebote sind auf jeweils 25 Personen begrenzt. Eine Anmeldung ist spätestens zwei Tage vorher unter 02631 802 5555 oder per E-Mail an tourist-information@neuwied.de erforderlich.
