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Versammlungsgeschehen in Remagen

Foto: pixabay


Aktivisten aus verschiedenen politischen Lagern hatten am Samstag zu Versammlungen und Kundgebungen in Remagen (Landkreis Ahrweiler) aufgerufen und bei der Kreisverwaltung Ahrweiler, als Versammlungsbehörde, angemeldet. Bereits seit vielen Jahren finden diese Aktionen im November in Remagen statt.

Ziel der Polizei ist es Konfrontationen zwischen den rivalisierenden Aktivisten zu verhindern und dabei, die von der Verfassung garantierten Grundrechte auf Versammlungsfreiheit zu gewährleisten. Eine Aufgabe, die von der Polizeidirektion Mayen zusammen mit Polizeikräften der Bundespolizei Trier wahrgenommen wurde und den Einsatz von mehreren hundert Einsatzkräften notwendig machte. An verschiedenen Stellen fanden in Remagen Veranstaltungen statt, welche sich gegen die rechte Gesinnung richteten.

Rund 50 Personen des rechten Spektrums trafen sich ab 12:00 Uhr im Bereich des Güterbahnhofes an der B9. So, wie in den vergangenen Jahren, zogen die Teilnehmer durch verschiedene Straßenzüge in der Innenstadt. In der Nähe der "Schwarzen Madonna", einer kleinen Friedenskapelle an der Rheinwiese, fand eine Kundgebung statt. Anschließend ging der Aufzug wieder zurück zum Güterbahnhof und endete dort.

Zirka 350 bis 400 Personen, welche dem linken Spektrum zuzuordnen waren, suchten heute den Weg nach Remagen.

Durch die Einsatzkräfte der Bundes- und Landespolizei wurden die Versammlungen polizeilich begleitet um die anlassbezogenen Beeinträchtigungen in Remagen so gering wie möglich zu halten.