Auf der Mosel bei Koblenz ist ein Frachtschiff am Morgen zu nah ans Ufer geraten und aufgesetzt. Die Feuerwehr pumpt das Schiff aus, Taucher dichten das Leck ab. Verletzt wurde niemand, die Mosel ist wieder für die Schifffahrt freigegeben.

Koblenz |

Update: Arbeiten zunächst gestoppt

Am Nachmittag (25.10.) mussten die Arbeiten am Leck aufgrund starker Strömung vorerst eingestellt werden. Laut Polizei konnten Taucher unter diesen Bedingungen nicht eingesetzt werden.

Nächste Schritte der Bergung

Im Laufe der kommenden Woche soll die Ladung – 980 Tonnen kalkhaltiges Pulver – auf ein anderes Schiff umgeschlagen werden. Anschließend kann die schadhafte Stelle über der Wasserlinie instand gesetzt werden.

Keine Gefahr für Menschen oder Umwelt

Bei der Havarie wurde niemand verletzt. Nach Angaben der Einsatzkräfte traten keine Schadstoffe aus, das Schiff droht nicht zu sinken. Das Leck hat einen Durchmesser von rund 20 Zentimetern.

------------------------------------------------------------------------------------------

Nach Angaben der Wasserschutzpolizei kam ein mit Kalk beladener Frachter auf der Mosel bei Koblenz zu nahe ans Ufer und setzte auf. In der Folge drang Wasser in das Schiff ein. Das Schiff wurde umgehend am Ufer festgemacht.

Einsatz der Kräfte

Die Feuerwehr ist vor Ort und pumpt den Frachter aus. Im Anschluss sollen Einsatzkräfte und Taucher das Leck schließen, um die Schwimmfähigkeit dauerhaft sicherzustellen.

Keine Verletzten, keine Schadstoffe

Bei der Havarie wurde niemand verletzt. Laut Polizei traten keine Schadstoffe aus; es bestand zu keinem Zeitpunkt die Gefahr, dass das Schiff sinkt.

Schifffahrt wieder freigegeben

Der Moselabschnitt wurde vorsorglich vorübergehend für die Schifffahrt gesperrt. Inzwischen ist die Strecke wieder freigegeben. Weitere Untersuchungen und Sicherungsmaßnahmen am havarierten Schiff laufen.