Die Begegnung in der Karlsruher Europahalle weckte bei den Koblenzern Erinnerungen an den April 2025, als dort der Klassenerhalt gesichert wurde. Dieses Mal reiste das Team jedoch mit personellen Ausfällen an: Decorian Jeffries fehlte verletzungsbedingt, Kapitän Badu Buck krankheitsbedingt. Dafür stand Jannis Sonnefeld nach längerer Pause wieder im Kader.
Starker Start der Koblenzer
Koblenz begann konzentriert und überzeugte im ersten Viertel vor allem offensiv. Timothy Smith erzielte neun Punkte bei einer perfekten Wurfausbeute. Trotz dreier schneller Dreipunktewürfe von Tyrese Williams für Karlsruhe entschieden die Baskets das Viertel mit 26:20 für sich. Besonders aus der Nah- und Mitteldistanz zeigte sich Koblenz treffsicher.
Karlsruhe dreht das Spiel vor der Pause
Im zweiten Viertel übernahmen die Gastgeber zunehmend die Kontrolle. Koblenz leistete sich mehr Fehler und ließ vor allem von der Freiwurflinie viele Punkte liegen. Karlsruhe nutzte dies, gewann das Viertel mit 20:13 und ging mit einer knappen 40:39-Führung in die Halbzeitpause.
Physische zweite Halbzeit
Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel intensiver. Koblenz suchte häufig den schnellen Abschluss, verwarf jedoch viele Würfe. Karlsruhe dominierte weiterhin die Rebounds und setzte sich bis zum Ende des dritten Viertels auf 62:57 ab. Maurice Pluskota entwickelte sich zunehmend zum prägenden Spieler der Partie.
Kein Comeback im Schlussviertel
Im letzten Abschnitt versuchten die Baskets, den Rückstand zu verkürzen, produzierten jedoch unter Druck weitere Ballverluste. Auch das Schlussviertel ging knapp an die Lions, die das Spiel schließlich mit 78:71 für sich entschieden. Trotz des Sieges bleibt Karlsruhe mit einer Bilanz von acht Siegen und zehn Niederlagen hinter Koblenz in der Tabelle.
