12. September 2026, Sportplatz Löf an der Mosel: das 15.E-Jugend-Turnier des SV Hatzenport -Löf geht mit 16 Mannschaften über die Bühne. Ein kleines Jubiläum ist es und wie immer findet es unter dem Motto „Im Geiste Fritz Walters“ statt.

Löf |

Mit dem 1. FC Köln, Mainz 05, Fortuna Düsseldorf und dem 1.FC Kaiserslautern kommen mindestens drei Bundesligisten, die alle schon das Turnier gewonnen haben. Aber auch Carl-Zeiss Jena, Sieger 2022, Eintracht Trier, der Vorjahressieger, die Auswahl Luxemburgs, die JSG Neitersen, der SV Hatzenport-Löf, Mainz-Weisenau, Kickers Offenbach, Fortuna Köln, 1.FC Saarbrücken, die Eisbachtaler Sportfreunde, die Sieger von 2023, und TuS Koblenz, Gewinner 2024, sie alle haben zugesagt .

Das wichtigste E-Jugend-Turnier der Region steckt voller Tradition und es steht für große Namen, für Spieler, die hier als E-Jugendliche begannen, um später im ganz großen Fußball anzukommen. Florian Wirtz steht an der Spitze, aber auch Bayern Münchens Torwart Jonas Urbig oder der Mainzer Mittelstürmer Nelson Weiper. Vieles begann in Löf.

Aber auch große Fußballerinnen und Fußballer fanden den Weg als Zuschauer nach Löf: Celia Sasic, Vizepräsidentin des DFB und eine der besten deutschen Fußballerinnen war da und mit ihr die Weltmeister von 1954 , Ottmar Walter und Horst Eckel, der Vizeweltmeister von 1982 und 1986, Hans-Peter Broiegel, der Europameister von 1996 Stefan Kuntz. Die Präsidenten des Fußballverbandes Rheinland, Walter Desch und Gregor Eibes, sind natürlich auch in Löf zu Gast. Und 2025 war Ministerpräsident Alexander Schweitzer da, auch in seiner Eigenschaft als Vorsitzender der Fritz Walter Stiftung. Sie alle standen auf dem neuen Kunstrasen in Löf, dort wo 1983 Fritz Walter den alten Sportplatz mit roter Erde als Belag eröffnet hatte. Der große Fritz war noch zweimal in löf. So ist es fast logisch, dass die Verantwortlichen des SV Hatzenport-Löf mit diesem Turnier auch an ihren Fritz Walter erinnern wollen. Übrigens hat der Verein 2019 für seine Jugendarbeit den „Fritz Walter-Preis“ aus der Hand des damaligen Innenministers Roger Lewentz erhalten.

Klaus Boosfeld, lange Jahre Jugendleiter des Vereins, hatte einst die Idee zu diesem Turnier. Er ist immer noch an der Spitze der Bewegung, hat in Thomas Strotzer einen kongenialen Partner gefunden. Und der Vorstand des Vereins mit Vorsitzender Manfred Lietz an der Spitze, aber auch Jens Schmitt, Ralf Ackermann, Markus Waldecker, Max Hack und Klaus Mayer, sie alle stehen nicht nur zu dem Turnier, sie arbeiten dafür über Wochen der Vorbereitung. Es ist ein Husarenstück aus Organisation, Finanzierung, Marketing und die Zahl der Ehrenamtlichen, die involviert sind, ist groß. Keiner würde murren, weil die Idee dieses einzigartigen Turniers ansteckt und fasziniert. Da dabei zu sein, es ist Herausforderung und Lust.

Und wenn die kleinen Stars mit ihren Zauberfüßen am Turniertag, in diesem Jahr am 12. September, wieder die Zuschauer zum Zungenschnalzen bringen, dann hat sich alle Arbeit gelohnt.

Und ganz bestimmt werden der „alte Fritz“ da oben im Fußballhimmel und auch seine Kameraden Ottmar Walter und Horst Eckel auf den Platz nach Löf herunterschauen, wo Jahr für Jahr Besonderes geschieht.