Die TuS Koblenz traf am vergangenen Sonntag auf das junge Team von Eintracht Frankfurt. Und während die erste Halbzeit von Koblenz gut kontrolliert wurde, drehte das Sturmtalent Nacho Ferri im zweiten Durchgang auf und ließ den Traum von einem Koblenzer Sieg zerplatzen.
Koblenz zeigt endlich Qualität
Schon in den ersten Spielminuten zeigte sich die TuS Koblenz in Bestform. Nach der letzten 1:2-Heimniederlage gegen VfR Aalen erzielten sie nun den ersten Treffer und setzten die Frankfurter ordentlich unter Druck. Ihre Dominanz zeigte sich in den zahlreichen Spielanteilen und Torchancen, die sie im ersten Durchgang hatten.
Der agile Felix Könighaus, der bereits in der letzten Partie gegen Aalen traf, brachte mit einem Schuss aus 17 Metern den Frankfurter Torhüter Simon Simoni erstmals in Bedrängnis. Aber es war sein Pass, der den Führungstreffer für die Koblenzer einläutete, als Erijon Shaqiri den Ball geschickt ins Netz setzte.
Die Frankfurter Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Der 18-jährige Nacho Ferri, der bereits für die U 19-Nationalmannschaft Spaniens aufgelaufen war, nutzte seine Klasse und glich in der 30. Minute aus.
In der zweiten Halbzeit schlug die Eintracht, angetrieben von Trainer Kristjan Glibo, eiskalt zu. Ferri, unterstützt von Baum, traf erneut und setzte Koblenz massiv unter Druck. Die endgültige Entscheidung fiel in der 66. Minute, als Harpreet Ghotra einen präzisen Pass auf Noel Futkeu spielte, der den Ball ins Koblenzer Tor lupfte.
