Koblenz begann defensiv konzentriert und setzte sich früh mit 2:12 ab. Vor allem Decorian Jeffries prägte die Anfangsphase mit den ersten Punkten der Partie. Tübingen arbeitete sich jedoch zurück und glich kurz vor Ende des ersten Viertels zum 18:18 aus.
Auch im zweiten Abschnitt blieben die Gäste spielbestimmend. Durch konsequente Verteidigung und erfolgreiche Distanzwürfe bauten sie ihre Führung bis zur Halbzeit auf 30:42 aus.
Tübingen kommt zurück
Nach der Pause zeigte sich ein bekanntes Muster: Koblenz verlor im dritten Viertel an Stabilität, leistete sich Fehler und ließ Tübingen herankommen. Zwischenzeitlich schrumpfte der Vorsprung auf fünf Punkte. Dennoch gingen die Baskets mit einer 56:64-Führung ins Schlussviertel.
Dramatische Schlussphase
Im letzten Viertel erhöhte Koblenz zunächst auf 58:72, ehe Tübingen mit einem Lauf zurückkam. Nach zwischenzeitlicher Führung der Gäste zum 78:68 glichen die Gastgeber 66 Sekunden vor Schluss zum 78:78 aus.
In der entscheidenden Szene foulte Koblenz 2,2 Sekunden vor Spielende beim Rebound. Tübingens Till-Joscha Jönke traf den ersten Freiwurf zum 79:78-Endstand und ließ beim zweiten Versuch bewusst Zeit verstreichen. Der letzte Wurfversuch der Koblenzer blieb erfolglos.
Saisonverlauf ohne Play-offs
Für Koblenz steht bereits fest, dass der Klassenerhalt gesichert ist. Eine Teilnahme an den Play-offs ist bei noch zwei verbleibenden Spielen rechnerisch nicht mehr möglich.
