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Rhein-Wied-Nachwuchs trumpft bei der Block-Meisterschaft auf

In der U14-Klasse belegten die Rhein-Wied-Mädchen die Plätze eins bis fünf. (Foto: LG Rhein-Wied)


Nur ein Tag nach den Rheinlandmeisterschaften der Aktiven und U18-Jugendlichen setzten die Blockwettkämpfer der LG Rhein-Wied ihre Titeljagd fort. Der vielseitige U16- und U14-Nachwuchs der Leichtathlethikgemeinschaft gewann im Hachenburger Burbachstadion elf Titel.

Bei den Jungen bestimmten Samuel Lehnart und Samuel Plenert-Fabing ihre Konkurrenzen. Lehnart schloss vier von fünf Teildisziplinen des M14-Blocks Sprint/Sprung als Stärkster ab und sammelte titelreife 2427 Punkte. Auch Plenert-Fabing war viermal spitze. Mit 2035 Zählern führte er im Jahrgang 2009 (M13) den Lauf-Block an. Bei den Mädchen schickte die LG ein bemerkenswert großes Aufgebot in Hachenburg ins Rennen. Die Anzahl an vielversprechenden Nachwuchssportlern lässt genauso hoffen wie die Ergebnisse. Bei diversen Meetings hatten die Rhein-Wiederinnen in diesem Jahr bereits ihre Stärke gezeigt. Rechtzeitig zum ersten Saisonhöhepunkt riefen sie ihre Topform ab. Genauso wie Lehnart und Plenert-Fabing gewannen auch Celina Medinger, Lena Eichhorn, Eva-Fabienne Stein, Lina Schmidt, Michelle Kopietz und Amelie Schmitt allesamt mit persönlichen Bestleistungen.

Medinger legte vor allem über 80 Meter Hürden und mit einem starken Speerwurf den Grundstein für ihren Titel im Block Sprint/Sprung der W15 (2674 Punkte). Der W14-Jahrgang der LG Rhein-Wied ist das Maß der Dinge im Rheinland. In Hachenburg führte Lena Eichhorn mit 2445 Punkten das Rhein-Wied-Quintett auf den ersten fünf Plätzen an. Eichhorn hatte nach fünf spannenden Disziplinen 21 Punkte Vorsprung auf Leonie Böckmann. Ausgeglichenheit prägte auch die W13-Entscheidung. Eva-Fabienne Stein verhalfen Spitzenwerte mit dem Speer, im Zonen-Weitsprung und über 75 Meter zu Gold mit 2452 Punkten. Erste Positionen im Block Lauf holten Lina Schmidt (W13) und Michelle Kopietz (W12) für die LG. Kopietz stand in der Gesamtabrechnung an der Spitze, indem sie 2265 Zähler gesammelt hatte. Im Zonen-Weitsprung, Ballwurf und 75-Meter-Sprint war sie die Beste. Kurios aber mit Happy-End: Lina Schmidt führte „nur“ das 60-Meter-Hürden-Feld an, zeigte in den vier anderen Disziplinen jedoch keinen entscheidenden Aussetzer, sodass sie mit ihrem 2273-Gesamtergebnis einen knappen Vorteil auf ihrer Seite hatte. Deutlich hingegen machte es Amelie Schmitt im Block Wurf der W14. Fünf Tagesbestleistungen ergeben als logische Konsequenz automatisch den Titel (2440 Punkte).

Weil neben elfmal Gold auch noch acht weitere Podestplätze zur guten Gesamtbilanz gehörten, entschieden die männliche U14 (7481 Punkte, Samuel Plenert-Fabing, Liam Ballerstedt, Eric Pohl, Roman Kikin, Lasse Schreiber), die weibliche U14 (11018 Punkte, Eva-Fabienne Stein, Lina Schmidt, Michelle Kopietz, Mira Franz, Annike Spürkmann) und die weibliche U16 (12342 Punkte, Celina Medinger, Amelie Schmitt, Lena Eichhorn, Lena Böckmann, Lotte Götz) die Mannschaftsentscheidungen für sich.