Am 26. Spieltag der Rheinlandliga steht das Spitzenspiel zwischen Ahrweiler BC und SG Schneifel im Fokus. Gleichzeitig kämpfen mehrere Teams im Tabellenkeller um wichtige Punkte im Abstiegskampf.

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Das Spitzenspiel zwischen Tabellenführer Ahrweiler BC und dem Tabellenzweiten, der SG Schneifel steht an diesem Sonntag an.

Nach dem 6:1 am Mittwoch in Wirges würde Mülheim-Kärlich auch gegen Arzfeld gerne siegen. Immendorf empfängt den FV Morbach.

In Laubach kommt es zum Aktuell4u Match zwischen dem SV Laubach und dem FV Rübenach. Ein schwerer Gang steht der Mendiger Eintracht bevor, die Sonntagnachmittag in Wittlich antreten. Hochwald empfängt am Samstag die SG Andernach.

TuS Immendorf : FV Morbach
  • Freitag, 27. März, 20 Uhr, KRP Immendorf

Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass der TuS Immendorf sein heutiges Meisterschaftsspiel gegen Morbach unbedingt gewinnen sollte. Mit 25 Punkten steht der TuS zwei Punkte hinter Mendig, die derzeit auf dem letzten Nichtabstiegsplatz stehen.

"Wir wollen es heute Abend vor eigener Kulisse und Flutlicht mutig angehen", sagt TuS Trainer Marvin Schenk und ergänzt. "Wir wollen aktiv sein, uns Chancen erarbeiten." Anders als zuletzt in Bitburg, als Immendorf viele gute Chancen liegen ließ, will man heute effizienter sein. Schenk: "Die Jungs sollen zeigen, dass es für uns um viel mehr geht als für den FV Morbach." Gelingt das, wird das treue Publikum der 12. Mann sein für die Koblenzer Höhenstädter.

Personell sieht es gut aus beim TuS. Der Kader steht mit Ausnahme der Langzeitverletzten komplett zur Verfügung.

SG Hochwald : SG 99 Andernach
  • Samstag, 28. März, 15:30 Uhr, KRP Zerf

Zum "Angstgegner" geht es am Samstagnachmittag für die SG Andernach. "Traditionell haben wir da in den letzten Jahren nie gut ausgesehen", sagt Andernachs Coach Kim Kossmann, der auf einige erkrankte Spieler verzichten muss. Ein Vorteil könnte es sein, dass man auf dem Kunstrasen Zerf und nicht wie sonst auf dem kleinen, stimmungsvollen Rasenplatz in Hentern spielt.

"Wir wissen eigentlich, woran es in den letzten Jahren lag", sagt Kossmann, der mehr Kaltschnäuzigkeit und Effizienz von seiner Elf erwartet. "Dringend müssen wir an unserer Chancenverwertung arbeiten. Kriegen wir das in den Griff, erhöht sich natürlich auch die Chance, Spiele zu gewinnen."

Und so begeben sich die Bäckerjungen auf ihre längste Auswärtsreise. Kossmann: "Wir wollen die drei Punkte wie in jedem Spiel."

SG 2000 Mülheim-Kärlich : SG Arzfeld
  • Sonntag, 29. März, 13:30 Uhr, KRP Mülheim-Kärlich

Zu ungewohnt früher Uhrzeit (13:30 Uhr) trifft die SG 2000 auf den Tabellensiebzehnten SG Arzfeld, die in der Rückrundentabelle mit einem Sieg und sieben Unentschieden an letzter Stelle stehen. "Es fällt bei allem Respekt in die Rubrik Pflichtsieg und genau das kann ein Problem werden, wenn man den Gegner unterschätzt", warnt Mülheims Trainer Nenad Lazarevic vor Nachlässigkeiten. "Ich gehe davon aus, dass sie so auftreten, als hätten sie nichts zu verlieren. Da sind auch gute Jungs dabei, wie man in einigen Spielen sehen konnte."

Mülheim will eine Serie starten. Zwei Siege zuletzt und womöglich am Sonntag der dritte in Folge würden die Bilanz der SG 2000 aufhübschen. Und natürlich wollen die Grün-Weißen an den vergangenen Mittwoch anknüpfen, wo sie mit sage und schreibe 6:1 bei den heimstarken Wirgesern triumphierten. Lazarevic: "Das Auftreten in Wirges war überragend. Vorne effizient und hinten haben wir kaum was zugelassen." Zudem fordert er ein selbstbewusstes Auftreten seiner Jungs. "Arzfeld muss gleich wissen, dass hier und heute nichts zu holen ist." Personell sieht es gut aus. Bis auf Tom Weis, eventuell dem erkrankten Tobias Uhrmacher und die Langzeitverletzten stehen dem Tabellenfünften alle Spieler zur Verfügung.

Ahrweiler BC : SG Schneifel
  • Sonntag, 29. März, 14:30 Uhr, Apollinaris Stadion

Am Sonntagnachmittag kommt es zum Topspiel der Rheinlandliga. Der Tabellenführer Ahrweiler trifft auf den Tabellenzweiten Schneifel. Mehr Topspiel geht nicht.

In den letzten vier Spielen erzielten die Ahrstädter unglaubliche 25 Tore. Zuletzt gewann man gleich zweimal mit 8:1 (Rübenach und Arzfeld).

Davon ist am Sonntag freilich nicht auszugehen. Die Mannschaft aus Stadtkyll, Auw und Ormont ist ein völlig anderes Kaliber. Bevor man am letzten Wochenende Eintracht Trier II unterlag, blieb man in 23 Meisterschaftsspielen ungeschlagen. 

Der ABC ist heiß auf das Spitzenspiel. Bei einem Sieg wäre der Abstand auf Schneifel bereits auf sieben Punkte angewachsen. Und genau das ist das Ziel der Ahrstädter. "Wir müssen unsere Arbeit machen und das, was uns ausmacht, auf den Platz kriegen. Wir schauen auf uns, wissen aber, dass wir eine Topmannschaft im Apollinarisstadion empfangen", sagt Spielertrainer Markus Pazurek, dessen Bilanz als Verantwortlicher mit 16 von 18 Punkten nahezu optimal ist.

Interessant dürfte für die Zuschauer sein, welcher Toptorjäger das bessere Zielwasser getrunken hat. Der beste Torschütze der Liga, Almir Porca (ABC), trifft auf den zweitbesten Jan Pidde. Während Porca bereits 35 mal ins Schwarze traf, kommt Jan Pidde auf 23 Treffer.

SV Laubach : FV Rübenach
  • Sonntag, 29. März, 15 Uhr, Rasenplatz Laubach

Am Sonntag steht auch das "Aktuell4u" Derby zwischen dem SV Laubach und dem FV Rübenach an.

Während sich die Laubacher zuletzt mit guten Leistungen auf Platz 10 katapultierten, ist der FV Rübenach bereits sechs Punkte vom ersten Nichtabstiegsplatz entfernt. Punkte müssen also dringend her. "Es steht eine schwere Aufgabe für uns an. Laubach spielt gerade mit viel Erfolg einen sehr ergebnisorientierten Fußball, mit dem sie sich nach der Winterpause viele Punkte erspielt haben. Für uns wird es bei den Platzverhältnissen wichtig sein, einfach zu spielen. Des weiteren wollen wir gut gegen den Ball sein bei der Klasse der Laubacher Offensivabteilung. Wenn wir defensiv gut und kompakt stehen, können wir sie mit Umschaltsituationen knacken. Für uns gilt ganz klar: Verlieren verboten", sagt Rübenachs Coach Benedikt Lauer.

Die Mannschaft von Tobias Jakobs ist derzeit voll in der Spur. In diesem Jahr ist man bei vier Siegen und zwei Unentschieden noch ungeschlagen. "Wir wollen einfach so weitermachen wie zuletzt." sagt Jakobs, dem vor allem die neu gewonnene Heimstärke gut gefällt. "Vier Heimspiele und vier Heimsiege in der Rückrunde. An der Serie wollen wir weiterarbeiten und schauen dabei vor allem auf unsere Stärken."

Personell ist alles in Butter beim Sportverein Laubach. "Bis auf die Langzeitverletzten kann ich auf den kompletten Kader zurückgreifen", so Jakobs.