Gut beraten, auch mit Abstand: Digitale Technik gewinnt auch im Direktvertrieb stark an Bedeutung. (Foto: djd/Direktvertrieb.de/Getty Images/Kondoros Eva Katalin)

Direktvertrieb bietet Chancen für Berufseinstieg und Nebenerwerb

Wer von einem Produkt selbst rundum überzeugt ist, kann es umso erfolgreicher auch anderen anbieten. Der Weg vom Fan zum aktiven Vertriebspartner ist oft nicht weit. Die Begeisterung für das Produkt, Sympathie für das Unternehmen und attraktive Verdienstmöglichkeiten sind die drei wichtigsten Gründe für einen Einstieg in den Direktvertrieb. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Marktstudie der Universität Mannheim. Weitere Erkenntnisse: Der Direktvertrieb hat sich als krisenfest erwiesen, schreitet bei der Digitalisierung voran und bietet somit attraktive Einstiegschancen gerade auch für Branchenneulinge.

Attraktiv als Nebenerwerb

Während die Zahl der Vertriebspartner von 932.000 in Vorjahr auf 911.000 in 2020 leicht zurückging, ist im selben Zeitraum der Umsatz mit Kosmetik, Mode, Haushaltsgeräten und mehr von 18,55 auf 18,72 Milliarden Euro gestiegen. "Gerade in diesen Zeiten wissen Verbraucher eine persönliche Beratung besonders zu schätzen", erläutert Prof. Dr. Florian Kraus, der Leiter der Studie. "Somit erhöhten sich auch die Einnahmen der zumeist nebenberuflich Tätigen." Als Zusatzverdienst oder auch zum Wiedereinstieg nach einer Kinderpause eignen sich die Tätigkeiten im Direktvertrieb besonders. Schließlich können die Vertriebsprofis ihre Zeit vollkommen frei und flexibel einteilen - gute Voraussetzungen, um Beruf und Familie miteinander in Einklang zu bringen. In einer Selbstverpflichtung bekennen sich etwa die Mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Direktvertrieb Deutschland e. V. zu einheitlichen Standards. Dazu zählt unter anderem, dass sie nicht verkaufte Waren zurücknehmen. Für Einsteiger bieten die Unternehmen umfassende Schulungen, finanzielle Risiken gehen sie trotz der Selbstständigkeit nicht ein.

Aus der Anforderung des Abstandhaltens hat die Branche eine Tugend gemacht, berichten die Autoren der Marktstudie weiter. Wenn persönliche Kontakte reduziert werden, sind Produktpräsentationen zum Beispiel per Webcam eine erfolgreiche Alternative. Die eigene Küche oder das Wohnzimmer werden zur Verkaufsbühne, die Vertriebspartner können ihre Tätigkeit somit noch flexibler ausüben. Unter www.direktvertrieb.de gibt es mehr Details und die Möglichkeit, sich über die verschiedenen Einstiegschancen zu informieren. Auch bei der Gewinnung von Mitarbeitern sowie deren Schulung hat die virtuelle Welt an Bedeutung gewonnen. Ein weiterer Trend: Nachhaltigkeit wird immer wichtiger für die Branche. In der aktuellen Marktstudie geben 91 Prozent der befragten Unternehmen an, sich bereits mit diesem Thema zu beschäftigen, von den Produkten selbst bis hin zur nachhaltigen Optimierung von Verpackungen.(djd)

Verwandte Nachrichten

Weitere Tipps 4u

Kosmetikmythen - Teil 3

Das Wochenende steht in den Startlöchern und wir starten gemeinsam in eine neue Runde, unserer beliebten Rubrik: Kosmetikmythen. Auch heute räumen wir…
weiterlesen...

Die Pandemie – ein Dickmacher für Kinder

Corona-Beschränkungen sind für viele Kinder und Jugendliche nicht nur ein psychisches Fiasko, sondern auch ein Körperliches. Zu wenig Bewegung und zu…
weiterlesen...

Kosmetikmythen - Teil 2

Herzlich Willkommen zur nächsten Runde unserer kleinen Beauty-Märchenstunde mit den schönsten, lustigsten und skurrilsten Mythen rund um das Thema…
weiterlesen...

Lernen mit Bewegung eng verbunden

Fortbildung am Mittwoch 29. September, von 14 bis 18 Uhr in der FBS Mayen.
weiterlesen...

Kosmetikmythen - Teil 1

In meinem Artikel 'Die Qual der Wahl' habe ich euch schon angekündigt, dass wir uns zeitnah den Mythen auf dem Kosmetikmarkt widmen wollen. Bei meiner…
weiterlesen...

Aktuelle News 4u

SZENE 4u