aktuell4u - Tipps

 

Meningokokken : Impfen kann schützen!

Kinder- und Jugendärzte klären über Meningokokken-Impfungen auf. Foto: GSK/akz-o


Auch in Zeiten von COVID-19 muss man anderen gefährlichen Erregern Aufmerksamkeit schenken. Meningokokken-Bakterien gehören dazu und sollten ernst genommen werden – auch, wenn sie nur selten auftreten. Einen bestmöglichen Schutz gegen eine durch sie ausgelöste Blutvergiftung bieten Impfungen.

Eine besondere Gefahr ist die seltene, aber lebensbedrohliche Meningokokken-Erkrankung für Babys und Kleinkinder, deren Immunsystem noch nicht zur Gänze ausgebildet ist. Auch Jugendliche sind gefährdet. Impfungen bieten den bestmöglichen Schutz. Es stehen drei verschiedene Impfungen gegen die häufigsten Erregergruppen in Deutschland zur Verfügung. Gegen Meningokokken der Gruppe C werden Kinder in Deutschland standardmäßig geimpft. Die beiden zusätzlich möglichen Impfungen gegen Gruppe B und gegen ACWY in Kombination werden bereits für besonders gefährdete Personen empfohlen, die Kombinationsimpfung auch für Reisen in Risikogebiete. Der Leverkusener Kinder- und Jugendarzt Dr. Stephan von Landwüst sagt: „Meningokokken-Erkrankungen können schnell lebensbedrohlich werden. Ich kläre in meiner Praxis umfassend darüber auf und viele Eltern entscheiden sich dann für die zusätzlich möglichen Impfungen.“

Die Kostenerstattung für diese Zusatzimpfungen können vorab bei der Krankenkasse angefragt werden. Weitere wichtige Informationen finden Eltern und Interessierte auf www.meningitis-bewegt.de, eine vom Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline (GSK) initiierte Aufklärungskampagne.