Diabetes Typ 2 ist eine Stoffwechselerkrankung, die mit einem stark erhöhten Blutzuckerspiegel einhergeht. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass das Insulin mit der Zeit immer schlechter von den Körperzellen absorbiert wird. Dies wiederum bewirkt, dass der Blutzucker nicht mehr richtig verwertet wird – der Spiegel im Blut steigt.

Diabetes Typ 2 ist eine Stoffwechselerkrankung, die mit einem stark erhöhten Blutzuckerspiegel einhergeht. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass das Insulin mit der Zeit immer schlechter von den Körperzellen absorbiert wird. Dies wiederum bewirkt, dass der Blutzucker nicht mehr richtig verwertet wird – der Spiegel im Blut steigt.

Diabetes kann bei den Betroffenen ganz unterschiedlich ausgeprägt sein. Während die einen ihre Symptome gut in den Griff bekommen, sind andere lebenslang auf Medikamente angewiesen. Glücklicherweise kann jeder einzelne viel tun, um sich selbst bei der Bewältigung der Krankheit zu helfen.

Risikofaktoren und Prävention

Tatsächlich tritt Diabetes gehäuft in Familien auf, hat also eine starke genetische Komponente. Dennoch ist es selbst bei einer hohen genetischen Prädisposition oft möglich, durch einen gesunden Lebensstil die Erkrankung hinauszuzögern oder sogar ganz zu vermeiden. Viele Menschen, die eine Diabetes-Erkrankung entwickelt haben, halten ihren Insulinspiegel medikamentös in Schach. Manchen gelingt es allerdings auch, die Problematik allein durch Verhaltensänderungen – beispielsweise durch Sport und eine ausgewogene Ernährung – zu reduzieren.

Diabetes Typ 2 wird oft auch „Altersdiabetes“ genannt, weil sie meist im späteren Lebensalter auftritt. Das ist jedoch nicht zwangsläufig der Fall. Folgende Faktoren können die Entstehung von Diabetes, auch in jüngeren Jahren, begünstigen:

  • Übergewicht
  • ein bewegungsarmer Lebensstil
  • Nikotinkonsum
  • fett- und zuckerhaltige Ernährung
  • zu wenig Ballaststoffe
Hausmittel gegen hohe Blutzuckerwerte

Neben der Reduktion der Risikofaktoren, indem du beispielsweise das Rauchen durch Laufen ersetzt, gibt es einige natürliche Hausmittel, die dabei helfen, den Blutzuckerspiegel zu senken. Bedenke jedoch, dass der Einsatz von Naturprodukten keinen Arztbesuch ersetzen kann und höchstens zusätzlich begleitend ausprobiert werden sollte.

Hülsenfrüchte

Es gibt kaum ein anderes Lebensmittel, das sich positiver auf den Blutzuckerspiegel auswirkt als Hülsenfrüchte. Dazu zählt man insbesondere Bohnen, Linsen und Erbsen. Hülsenfrüchte erzeugen den sogenannten „Second-Meal-Effekt“. Das bedeutet, dass sie nicht nur den Blutzucker-Anstieg nach dem Verzehr reduzieren, sondern auch den Anstieg nach der folgenden Mahlzeit.

Ballaststoffe und Essig

Sowohl eine ausreichende Ballaststoffaufnahme als auch die Aufnahme von Essig können einem hohen Blutzuckerspiegel entgegenwirken. Dafür solltest du mindestens 30 Gramm Ballaststoffe und etwa zwei Teelöffel Essig pro Tag zu dir nehmen. Essig lässt sich einfach in den Speiseplan integrieren, indem du ein Dressing aus Essig und Öl zum Salat zubereitest. Apfelessig kannst du, mit etwas Wasser verdünnt, sogar pur trinken.

Intervallfasten

Viele Diabetiker profitieren davon, regelmäßig eine Mahlzeit auszulassen. Intervallfasten kann daher eine wirksame Hilfe sein. Sei jedoch besonders in der Anfangsphase sehr achtsam mit dir und höre auf die Signale deines Körpers. Der Großteil der Diabetiker kann das Frühstück besser verstoffwechseln und sollte daher das Abendessen von Zeit zu Zeit auslassen. Bei einigen Diabetikern ist es jedoch genau umgekehrt und sie verarbeiten das Abendessen besser. Einen guten Hinweis darauf, was auf dich zutrifft, gibt dein subjektiv empfundenes Energielevel: Wenn du dich nach einer Mahlzeit besonders müde fühlst, kannst du versuchen, statt dieser öfter einmal zu fasten.