Nach den bisherigen Ermittlungen soll der Fahrer mit zu geringem Sicherheitsabstand gefahren und mehrfach verbotswidrig rechts überholt haben. Dabei habe er wiederholt Fahrzeuglücken genutzt, unmittelbar vor anderen Verkehrsteilnehmern eingeschert und seine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit fortgesetzt.
Während der Nachfahrt erreichte der Porsche laut Polizei Geschwindigkeiten von mehr als 235 km/h. Obwohl die eingesetzte Zivilstreife mit einer geeichten Geschwindigkeit von 230 km/h unterwegs gewesen sei, habe sich der Abstand zum Fahrzeug weiter vergrößert. Trotz hohen Verkehrsaufkommens kam es nach aktuellem Ermittlungsstand zu keinem Unfall. Die Auswertung der Videoaufzeichnungen zur Identifizierung weiterer möglicher Zeugen oder Geschädigter dauert an.
Positiver THC-Vortest und Sicherheitsleistung
Bei der anschließenden Kontrolle ergaben sich laut Polizei Hinweise auf einen vorausgegangenen Betäubungsmittelkonsum. Ein Drogenvortest reagierte positiv auf THC. Eine Blutprobe wurde angeordnet und entnommen.
Da der Beschuldigte seinen Wohnsitz in den Niederlanden hat und keine Angaben zu seinen Einkommensverhältnissen machte, wurde zur Sicherung des Strafverfahrens eine Sicherheitsleistung in Höhe von 10.000 Euro erhoben, die noch vor Ort bezahlt wurde. Der niederländische Führerschein des 23-Jährigen wurde sichergestellt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann von seinem Vater abgeholt. Die Ermittlungen dauern an.
