Laufschuh-Hersteller haben verschiedene Modelle für unterschiedliche Anforderungen im Angebot. Bei der Auswahl sollte das Design eine untergeordnete Rolle spielen. Wichtig ist, dass der Schuh zur Fußstellung und zum Laufstil passt.
Der Laufschuh sollte Fehlstellungen entgegenwirken: Zum Beispiel knicken Platt- und Senkspreizfüße beim Laufen nach innen ein (Überpronation). In anderen Fällen können die Füße nach außen kippen (Supination). Der Schuh sollte den Fuß unterstützen, zum Beispiel mit besonderer Stabilität oder Dämpfung.
Laufanalyse vor dem Kauf wichtig
Vor dem Kauf gibt eine Laufanalyse Aufschluss über die Fußstellung und das Laufverhalten. Wichtige Kriterien für die Laufschuh-Beratung:
- Häufigkeit und Dauer des Trainings
- Untergrund beim Laufen, zum Beispiel Straße, Waldboden oder Gelände
- Körpergewicht und Trainingszustand des Läufers
- Einseitige Belastung mit Schuh-Wechseln vermeiden
Bei häufigem Lauftraining empfehlen einige Experten, ein zweites Paar Laufschuhe zu verwenden, am besten ein anderes Modell. Der Fuß und die Muskulatur können durch den Wechsel der Laufschuhe unterschiedliche Anreize erhalten. Dadurch lassen sich einseitige Belastungen oft vermeiden.
So halten Laufschuhe lange
Ein Laufschuh sollte nach 800 bis 1.000 Kilometern ersetzt werden. Dann sind die Schuhe in der Regel "abgelaufen" - die Sohle ist nicht mehr so stabil wie am Anfang, die Dämpfung nicht mehr so wirksam. Je nachdem, wie lange und oft man läuft, kann der Zeitpunkt für den Schuh-Wechsel auch schon früher erreicht sein.
Hier geht es zum Ratgeber-Video des NDR:
https://www.ndr.de/ratgeber/verbraucher/Laufschuhe-kaufen-Das-richtige-Modell-finden,laufschuhe100.html
