Seit der Saison 1978/79 gibt es sie, die Oberliga Südwest, bestehend aus den Verbänden Rheinland, Südwest und Saarland. An diesem Wochenende hat die neue Saison begonnen. Selbsternannte Titelfavoriten sind der FK Pirmasens und Wormatia Worms, zwei Traditionsvereine, die bereits in der Oberliga nach dem Krieg dabei waren. als der 1.FC Kaiserslautern und TuS Neuendorf, der Koblenzer Stadtteilverein, den Ton angaben.

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Was können die sechs rheinländischen Vertreter ausrichten? Die drei Koblenzer Vereine TuS, Rot-Weiß und der FC Cosmos, der neue FC Emmelshausen-Karbach, die  Eisbachtaler Sportfreunde und der FV Engers, der am 17.August im Koblenzer Stadion Oberwerth in dem Spiel der Vereinsgeschichte die Frankfurter Eintracht in der 1. DFB-Pokalrunde empfängt.


TuS Koblenz mit Trainer Stahl ist einiges zuzutrauen, der FC Cosmos mit Vereinsboss Rashica ist nie verlegen, sich an die Tabellenspitze zu reden. Engers könnte Überraschungen liefern, bei Emmelshausen und Karbach muss man sehen, wie das Neue zusammenwächst . Für Eisbachtal  ist es eine große Sache, in der Oberliga zu sein. Rot-Weiß Koblenz strebt das vordere Mittelfeld an. Und das hat der erste Spieltag gebracht: Ganz stark war der Saisonstart von TuS Koblenz mit einem 1:1 bei einem der Titelfavoriten, dem FK Pirmasens. Noch mehr Unentschieden gab es mit dem 2:2 von Cosmos Koblenz gegen den   FV Eppelborn und ein starkes 3:3 von Eisbachtal in Dieflen. Idar-Oberstein schlägt Engers mit 3:1 und ein 3:2  gibt es bei Emmelshausen-Karbach gegen Rot-Weiß Koblenz.


Die Finals, die fünfte Auflage der nationalen Multisportveranstaltung, fanden vom 31. Juli bis 3.August in Sachsen Hauptstadt Dresden statt. Vor der hinreißenden Kulisse von Frauenkirche, Zwinger, Semperoper  und Elbe und einem begeisternden Publikum nahmen auch Sportler aus unserer Region teil.


Jonas Wiesen von der Rudergesellschaft Treis-Karden steuerte den Deutschland-Achter im Parallelsprint über 350 m zur Deutschen Meisterschaft. In einem Rennen von vier Booten gewann der zweite Deutschland-Achter Silber. Noch einen zweiten Titel gewann Jonas im Rennen der Frauenachter. Als Steuermann des zweiten deutschen Achters wurde er Deutscher Meister.
In der Leichtathletik gewinnt Majtie Kolberg von der LG Kreis Ahrweiler Silber über 800 m in 2:03,32 Minuten. Großartige Dritte wird die für den TSV Lehmen startende Lucia Sturm mit der Zeit von 2:03,81 Minuten.


Grandios war der Auftritt von Sprinterin Sophia Junk von der LG Rhein-Wied. In vorzüglichen 11,33 sec wird sie über 100 m Zweite hinter Gina Lückenkemper. Aber es wird noch besser. Am zweiten Tag wird Sophia Junk in glänzenden 22,82 sec. Deutsche Meisterin über 200 m. Es ist ihr erster Titel.

Sophia Junk lässt Erinnerungen wach werden an eine große Sprinterin  in den 1970er Jahren aus unserer Region. Inge Helten, in Westum geboren, für DJK Andernach startend, im Dezember dieses Jahres wird sie 75, gewann bis Ende 1973 für Andernach bei den Deutschen Meisterschaften dreimal Bronze und einmal Silber über 100 m und 2oo m . Und 1971 bei den Europameisterschaften in Helsinki gewann sie mit der deutschen 4 x 100 m Staffel Gold. Später startete sie für OSC Dortmund, gewann Silber und Bronze bei Olympia und viele deutsche Meistertitel.