Kurz oder lang: Ein Winterspaziergang zwischen Fichtenduft und Wacholderbüschen
Der Traumpfad Wacholderweg verspricht uns eine abwechslungsreiche Tour durch offene Heide und dichten Wald, das kürzere Traumpfädchen vereint kompakt als Winterspaziergang die Bandbreite der Eifeler Landschaft. Urwüchsige Natur, sagenhaft schöne Ausblicke, stille verwunschene Täler und Waldpassagen können auf angenehmen Wegen erkundet werden.

Der Traumpfad Wacholderweg verspricht uns eine abwechslungsreiche Tour durch offene Heide und dichten Wald, das kürzere Traumpfädchen vereint kompakt als Winterspaziergang die Bandbreite der Eifeler Landschaft. Urwüchsige Natur, sagenhaft schöne Ausblicke, stille verwunschene Täler und Waldpassagen können auf angenehmen Wegen erkundet werden.

Beide Wege starten an der Wacholderhütte am Ortsrand von Langscheid (1). Das kurze Traumpfädchen „Langscheider Wacholderblick“ verläuft immer wieder ein Stück parallel zum längeren Traumpfad, die „Abkürzung“ ist mit türkisfarbenen Logos markiert. Landschaftlich sind die Touren zweigeteilt: Jeweils etwa die Hälfte der Strecke führt über offene Heideflächen und durch herrlichen Mischwald.

Sanft führt uns der Naturweg einige Meter aufwärts, wo bereits nach 150 m eine Bank mit Infotafel zum Verweilen animiert. Die Tafel gibt Einblick in das Renaturierungsprojekt der Wacholderheide. Von der Bank genießen wir einen tollen Blick über Langscheid nach Langenfeld. Diese Panoramasicht begleitet uns auch die nächsten 400 m, wobei wir dem Wiesenweg am Rand des Naturschutzgebietes Wabelsberg (2) folgen.

Ein steinerner Wegweiser gibt die Richtung vor, eine weitere Sitzgruppe (3) bietet sich zur Pause an. Mannshohe Wacholder, dichte Hecken, zarte Gräser und leuchtende Blumenvielfalt erfreuen uns im Sommer – im Winter bieten sie Natur-Kunst unter Rauhreif. Gemächlich erklimmen wir mit einem Schlenker den Büschberg nach 2.3 km, wo uns ein schön gestalteter Rastplatz (4) mit Bänken und Feuerstelle zur Rast einlädt. Eine tolle Aussicht auf Arft rundet den Logenplatz ab.

Vom höchsten Punkt der Rundtour geht es nun sanft abwärts, die Aussicht ist sagenhaft, und die umgebende Heidevegetation begeistert uns. Nach 2.7 km treffen wir an einer großen Doppelkreuzung ein. Der breite Weg führt mitten über eine große Wiese, die bei Schnee zum Rodeln animiert. Noch einmal genießen wir die offene Heidelandschaft, dann beginnt der zweite, vom Wald geprägte Teil der Wanderung auf dem Traumpfad.

Nach 3.3 km passieren wir den nach links abbiegenden Verbindungsweg zum benachbarten Bergheidenweg (5). In großen Serpentinen wandern wir auf dem Forstweg tiefer in den winterlichen Wald. Nach 4.2 km gelangen wir an einen Taleinschnitt, an dem sich unser Weg gabelt (6) und treffen nach 5.1 km wir im Nettetal (7) ein. Im Wald nähern uns einem Taleinschnitt (8) und berühren nach 7 km noch einmal fast den Grund des Nettetals. An der Weggabelung nehmen den Endaufstieg zum Wabelsberg in Angriff. Wenig später lichtet sich der Wald, und vor uns öffnet sich das Panorama Richtung Langscheid und Langenfeld. Nach 8.7 km treffen wir wieder am Parkplatz an der Wacholderhütte ein (1).
 

Fazit:
Ob in kurzer oder langer Version – der Ausflug zum Wabelsberg lohnt an klaren Wintertagen immer. Gutes Schuhwerk und wärmende Winterausrüstung sind Voraussetzung, Stöcke für die Auf- und Abstiege auf dem längerenTraumpfad sinnvoll.

  Start/Ziel: Parkplatz an der Wacholderhütte in Langscheid
Länge: 3,2/8,7 km
Dauer: 1h 15min/ 2h 40 min
Höhenmeter: 61/271 m
Höchster Punkt: 582 m
Anspruch: einfach

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