BITTE gründlich aufgrund der wechselnden und vor allem sehr heißen Wetterbedigungen durchlesen und teilen. Wichtig ist es mir, dass Du auch das notwendige Hintergrundwissen bekommst und somit die Dringlichkeit dieses Beitrages nachvollziehen kannst!
Temperaturen über 32 Grad reduzieren kognitive Fähigkeiten, weiterhin werden die Ausdauer- und Kraftleistungen beeinträchtigt.
Der menschliche Körper besitzt die Fähigkeit Wärme abzuführen, um die Körpertemperatur in einem gesunden und physiologischen Bereich zu halten. Damit gewährleistet unser Organismus, dass es zu keinem starken ( über 39 Grad ), bzw. irgendwann sehr gefährlichen Anstieg über 41 Grad Kernkörpertemperatur kommt. Die Fähigkeit, Hitze abzugeben, ist natürlich auch trainierbar. Durch ein sinnvolles Training wirst Du auch im Alltag Wetterumschwünge und einen heißen Sommer wesentlich besser verkraften.
Wenn es Dir und Deinem Körper zu heiß wird, werden das Herzkreislauf-System, das Nerven- und Immunsystem, die Lunge, die Muskulatur und die Energiebereitstellung beeinträchtigt.
Die wichtigste Kühlung im menschlichen Körper ist die Verdunstung des Schweißes auf der Haut und die dadurch bewirkte Verdunstungskälte – unsere eigene Klimaanlage.
Bei Temperaturen von 30 Grad und einer Luftfeuchte von 90 % steigt kann die Körpertemperatur im Grundlagenbereich 2 auf bereits 39,5 Grad steigen und Du kannst bis zu 2,8 Liter Schweiß verlieren !
Bei Hochtrainierten sind bis zu 2000 ml Schweiß pro Stunde nötig, um die Wärme an die Umgebung abzugeben. Im Rahmen einer Anpassung des Trainings bei hohen Temperaturen werden mehr Scheißdrüsen aktiviert und die einzelne Schweißdrüse kann pro Zeiteinheit mehr Schweiß abgeben. Ich werde häufig gefragt, ob es normal ist beim Sport viel zu schwitzen – ja, das ist ein gutes Zeichen. Ausgenommen krankhafte, erhöhte Schweißproduktion.
Was passiert bei zu hohen Temperaturen und einem zu hohen Flüssigkeitsverlust im Sport
Herz-Kreislauf-System – durch den Flüssigkeitsverlust vermindert sich das Blutvolumen und damit auch die Durchblutung der Organe und des Gewebes. Der Körper schaltet auf Alarm, es wird Adrenalin gebildet und die Herzfrequenz steigt bei gleicher Belastung stark an.
Immunsysten – nach 60 Minuten Training sinkt durch Kortisolbildung die Abwehrleistung, dieser Effekt kann bis zu 24 Stunden anhalten. Schweißverlust, Hitze und erhöhte Atemfrequenz bedingen ein leichteres Austrocknen der Schleimhäute. Keime können leichter in den Körper eindringen. Dies ist in besonderen Zeiten wie Grippewellen und Zusammenkünfte von vielen Menschen auf jeden Fall durch durchgehende Befeuchtung und durch regelmäßiges Trinken auf jeden Fall zu vermeiden.
Zentrale Nervenystem – es kommt zu subjektiv empfundenen höheren Belastungen und ab 40 Grad Körpertemperatur kann es zu Hitzekrämpfen kommen und der Körper regelt die Leistungsfähig extrem nach unten.
Energiestoffwechsel – es kommt zu erhöhten Laktatwerten, das es durch das verminderte zirkulierenden Blutvolumen infolge der Dehydration zu einer verringerten Sauerstoffversorgung in der Zelle kommt.
Magen-Darm-Trakt – je höher der Flüssigkeitsverlust, desto länger dauert es bis die Getränke im Magen aufgenommen werden können. Dadurch wird ein Flüssigkeitsersatz zusätzlich erschwert.
Fortsetzung folgt!
