Killing me softly-Kolumne

Foto©Nora Löhr


Eigentlich wollte ich mich diese Woche ja auch mal ordentlich über Fynn Kliemann auslassen. Aber der Trottel bekommt ja jetzt schon genug Gegenwind von den Kollegen, der Shitstorm auf der sonst so regen Instaseite ist auch schon groß genug und die Werbepartner springen reihenweise ab. Wenn jemand am Boden liegt, muss man nicht noch drauf treten. Obwohl „Fynn Ofarim“ das fast verdient hätte. Aber wir haben hier noch andere Themen, die jetzt mal dringend Aufmerksamkeiten benötigen!

Nein, ich meine nicht das Deutschland wiederholt Letzter beim ESC geworden ist. Huch?!Hätte ja niemand mit gerechnet…hätte hätte Eskimo Callboy sag ich nur!

Ich möchte euch heute den neuen Kamikazespielplatz von Koblenz vorstellen.

Stirb langsam 6.0 auf dem Friedrich-Ebert-Ring

Einige von euch haben wahrscheinlich schon die Baustelle am Friedrich-Ebert-Ring kurz hinter bzw. vor der Pfaffendorfer Brücke bemerkt. Die ist da zwar schon etwas länger, aber seit gut 2 Wochen gibt es für die vielen Fußgänger, die von der Vor- in die Altstadt oder umgekehrt möchten, keine Möglichkeit mehr die 4 stark befahrenen Spuren sicher zu überqueren. Die Fußgängerampeln wurden ausgestellt und eine Fußgängerumleitung eingerichtet. Die ist aber mit so großen Umwegen verbunden, dass der Großteil einfach todesmutig weiter zu Fuß über den Friedrich-Ebert-Ring stapft. Bis jetzt ohne schlimmere Zwischenfälle, was mich ehrlich gesagt ziemlich wundert.

Killing me softly für Fortgeschrittene

Auf meine Anfrage bei „Koblenz baut“ ,warum man denn da nicht einfach mal eine Notampel einrichtet, bekam ich nur als Antwort: „…ist nicht möglich…“und dann  noch der Hinweis auf die eingerichteten Umleitungen. Damit ist man fein raus. Das dort im direkten Umkreis drei Schulen sind und Schüler eben, genauso wie ich, manchmal einfach sehr bequem und unvernünftig sind scheint egal zu sein. Ich gehe dort dreimal die Woche morgens zur Arbeit hin und nachmittags wieder zurück. Täglich sehe ich den Schulkids dabei zu, wie sie es teilweise nur haarscharf über die Fahrbahn schaffen, ohne überfahren zu werden. Der tägliche Nervenkitzel für Fußgänger und Autofahrer wird auch so schnell nicht vorbei sein. Koblenz baut ja bekanntlich gerne länger.

Wahrscheinlich muss dort erst mal wieder etwas Schlimmes passieren, bevor dann doch eine Notampel eingerichtet wird. Tut mir daher den Gefallen und fahrt im beschriebenen Abschnitt etwas vorsichtiger.

Und sobald das erste Kind dann doch angefahren wird, lest ihr das natürlich hier bei uns auf www.aktuell4u.de. Ironie off!