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Caritas Werkstätten: Menschen mit Behinderung an den Arbeitsmarkt bringen

Bei der Abschlussveranstaltung der Beruflichen Aktionstage im Landkreis Mayen-Koblenz. (Foto: Caritas Werkstätten)

Die Werkstattbeschäftigte Margret Hoffmann absolvierte ihr Praktikum auf einem Bauernhof in Polch. (Foto: Caritas Werkstätten)


Die Werkstätten der St. Raphael Caritas Alten- und Behindertenhilfe GmbH veranstalten jedes Jahr in den drei Landkreisen Ahrweiler, Cochem-Zell und Mayen-Koblenz ihre Beruflichen Aktionstage. Bei den Aktionstagen absolvieren Menschen mit Behinderung, darunter Beschäftigte der Werkstätten und Schüler von kooperierenden Förderschulen, Praktika in regionalen Unternehmen des allgemeinen Arbeitsmarkts.

Zum Abschluss der diesjährigen Aktionstage im Landkreis Mayen-Koblenz (4. bis 15. Juli) trafen sich die rund 40 Teilnehmenden am 19. Juli 2022 bei der Firma Jasto Baustoffwerke in Ochtendung. Nach der Begrüßung durch Arno Kirst, Gastgeber und Verkaufsleiter bei Jasto, folgten Grußworte von Christoph Hüging, Einrichtungsleiter der Caritas Werkstätten Kreis Mayen-Koblenz, und Werkstattrat Willi Keuser. Die Werkstattbeschäftigten Hans-Jürgen Bork und Kilian Jost berichteten über ihre Erfahrungen als Teilnehmer der Aktionstage. Die Integrationsassistenten der Werkstätten überreichten im Anschluss Zertifikate an die Werkstattbeschäftigten und die Förderschüler für ihre erfolgreich absolvierten Praktika. Zu den Praktikanten gehörten Beschäftigte der Caritas Werkstätten im Landkreis Mayen-Koblenz sowie Schüler der St. Martin Förderschule in Düngenheim und der Genoveva-Schule in Mayen. Die beteiligten Unternehmen erhalten im Nachgang ihre Urkunden – als Dank und Anerkennung für ihr Engagement. „Durch die Beruflichen Aktionstage bringen wir Menschen mit Behinderung und regionale Unternehmen sowie Werkstätten, Förderschulen und örtliche Leistungsträger zusammen“, so Christoph Hüging. „Ziel unserer Aktionstage ist es, den Beschäftigten in unseren Caritas Werkstätten eine Alternative zum klassischen Werkstattarbeitsplatz zu bieten und mehr Menschen mit Behinderung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu vermitteln.“