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Schwer verletzter Motorradfahrer entfernt sich von der Unfallstelle

Die Polizei erlebte gestern in Koblenz eine ungewöhnliche Unfallaufnahme. (Foto: Pixabay)


Am gestrigen Montag, 18. Juli, kam es gegen 13:38 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad in der Koblenzer Mailust. Die PKW-Fahrerin beabsichtigte zum dem Zeitpunkt, auf das dortige Tankstellengelände einzubiegen. Dabei übersah sie den aus entgegengesetzter Richtung kommenden Kradfahrer und es kam zum Zusammenstoß.

Der Motorradfahrer fiel dabei zu Boden und verletzte sich. Kurz darauf entfernte er sich zunächst eigenständig zu Fuß von der Unfallörtlichkeit, da sein Fahrzeug nicht mehr fahrbereit war. Dabei stürzte er zwei Mal zu Boden und blieb letztlich auf dem Fußweg liegen. Selbst dann verweigerte er die Behandlung durch den Rettungsdienst, welcher ihn zu seinem eigenen Schutz sedieren musste. Zurecht: nach der anschließenden Verbringung ins Krankenhaus musste der 36-Jährige aufgrund seiner Verletzungen umgehend notoperiert werden.

An der Unfallstelle fanden die Einsatzkräften Betäubungsmittel, welche dem Motoradfahrer zugeordnet wurden. Augenscheinlich stand er unter deren Einfluss. Zudem erbrachten weitere Recherchen, dass er seit 15 Jahren keine Fahrerlaubnis mehr besitzt.

Die Erstellung eines verkehrsrechtlichen Gutachtens wurde beantragt, beide Fahrzeuge zwecks Feststellung des Unfallhergangs sichergestellt. Weitere Ermittlungen laufen.

Die 56-jährige Autofahrerin blieb unverletzt, an ihrem PKW entstand Sachschaden.

Quelle: Polizeipräsidium Koblenz