Annika Woyda und Gabriel Diaz sind mit dem Hermann-Wedell-Preis ausgezeichnet worden. Geehrt werden die Gründer des Theaters am Ehrenbreitstein für ihr langjähriges kulturelles Engagement in Koblenz.

Koblenz |

Zum 21. Mal haben die Freunde der Volkshochschule der Stadt Koblenz den Hermann-Wedell-Preis verliehen. Die Auszeichnung ging in diesem Jahr an Annika Woyda und Gabriel Diaz. Die Preisverleihung fand mit Unterstützung von Lotto Rheinland-Pfalz in dessen Koblenzer Zentrale statt.

Theater mit Leidenschaft und Ideenreichtum

Woyda und Diaz gründeten 2013 das Theater am Ehrenbreitstein und leiten die kleine Bühne bis heute mit großem Engagement. Mit vergleichsweise geringen finanziellen Mitteln haben die Schauspielerin und der Regisseur einen Kulturort geschaffen, der Unterhaltung mit gesellschaftlichen und bildungspolitischen Themen verbindet.

Das Theater versteht sich als Ort der Begegnung und des respektvollen Austauschs. Die Produktionen sollen das Publikum unterhalten, berühren und zum Nachdenken anregen. Für diese kontinuierliche Kulturarbeit wurden Woyda und Diaz nun mit dem Hermann-Wedell-Preis gewürdigt.

Auszeichnung für besondere Kulturarbeit

Der nach dem ersten Leiter der Volkshochschule Koblenz benannte Preis ehrt Personen und Gruppen, die sich in besonderer Weise für praktische Kulturarbeit sowie die allgemeine Weiterbildung und Erwachsenenbildung einsetzen.

Nach der Begrüßung durch Jörg Perscheid, Vorsitzender der Freunde der vhs, und Dirk Martin von Lotto Rheinland-Pfalz präsentierten Woyda und Diaz Kostproben aus ihrem Theaterprogramm. Kulturdezernent Ingo Schneider würdigte die beiden Preisträger in seiner Laudatio. Auch vhs-Leiterin Nicole Kuprian gratulierte den beiden Theatermachern zu der Auszeichnung.