Seit 46 Jahren ziert der Entenbrunnen der Koblenzer Künstlerin Edith Peres-Lethmate den Eingang zum Entenpfuhl. Doch aktuell fehlen dem Wahrzeichen sowohl das Wasser als auch die charakteristischen Figuren – drei Enten und ein Kind, das diese zu verjagen versucht.
Grund für den traurigen Anblick ist eine Beschädigung in der Nacht vom 10. auf den 11. April. Dabei brach das Gestell im Unterbau des Brunnens, das aus vier massiven Stützen besteht. Ob ein Fahrzeug den Schaden verursacht hat oder ob es sich um mutwilligen Vandalismus handelt, konnte mangels Zeugen nicht geklärt werden.
Reparatur verzögert sich
Die Reparatur des Brunnens gestaltet sich aufwendiger als gedacht. Der zuständige Schlosser wartet derzeit auf eine Materiallieferung. Bei dem verwendeten Messing handelt es sich um eine Sonderanfertigung.
Aufgrund der Urlaubszeit rechnet man damit, dass der Brunnen erst in der zweiten August-Hälfte wieder in Betrieb gehen kann. Dann sollen die Enten und das Wasser an den Entenpfuhl zurückkehren.
