Die Bürgerinnen und Bürger erhielten bei der Begehung Einblicke in die Planungen für die insgesamt 14 Hektar großen Flächen in Nieder- und Oberlahnstein. BUGA-Chefplaner Rick Vogel stellte gemeinsam mit Ralph Göppert und Wiebke Neumann das Konzept vor.
Temporäre Schau und langfristige Aufwertung
Laut Vogel basieren die Planungen auf zwei Säulen: temporären Ausstellungsflächen während der Schau und einer dauerhaften Umgestaltung der Parkanlagen. Ziel sei es, Flächen zu schaffen, die auch nach der BUGA langfristig genutzt werden können.
Spielplatzkonzept mit touristischer Strahlkraft
Ein neues Spielplatzkonzept soll vier thematisch gestaltete Spielbereiche umfassen. Diese sollen sich gestalterisch unterscheiden und zur Attraktivität der BUGA beitragen. Als besonderes Element ist ein Wasserspielplatz geplant. Die Vorstellung des Konzepts ist für den Herbst angekündigt.
Baumbestand wird geprüft und ergänzt
Der bestehende Baumbestand soll soweit möglich erhalten bleiben. Fachgutachter prüfen derzeit jeden Baum auf Vitalität und Standfestigkeit. Neue Bäume sollen ergänzt werden, um das Stadtbild nachhaltig zu stärken.
Hafenköppchen und Boulderturm als weitere Elemente
Auch das Hafenköppchen ist in die Planung einbezogen. Dort soll eine Aufenthaltswiese entstehen. Der bestehende Pfad auf dem Damm wird erhalten. An der Molenspitze ist ein Boulderturm vorgesehen – eine freistehende Kletterwand für sportlich Aktive.
Blumen, Wege und Ausblicke
Die geplanten Flächen sollen mit Stauden, Blumen sowie gestalteten Wegen, Plätzen und Aussichtspunkten gestaltet werden. Dies soll die Gartenschau ihrem Namen gerecht werden lassen.
Nächste Schritte bis zum Baustart 2026
Die Umsetzung soll im Herbst 2026 mit ersten Baumaßnahmen beginnen. Bis dahin sind weitere Rundgänge auf den BUGA-Flächen geplant, um die Entwicklung transparent zu begleiten.
